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Sanierung des Heiztechnik-Anbieters HKR (einem Tochterunternehmen der Vaillant Group)

Case Study

Herausforderung

Angesichts eines verschärften Wettbewerbs entschied sich die Vaillant Group, das Tochterunternehmen HKR zu restrukturieren. Das Projekt umfasste die Erstellung einer Ist-Analyse und die Ermittlung von Kostensenkungspotenzialen, die Projektplanung der Restrukturierungsmaßnahmen und die Verlagerung der Baugruppenmontage an kostengünstigere Vaillant-Standorte. Dabei galt stets, die Versorgung der Vaillant Group mit den benötigten Bauteilen und Komponenten in der Hauptumsatzphase im Winter sicherzustellen.

Erfolg

Durch die wohldurchdachten Sanierungsmaßnahmen mit jährlichen Einsparungen in Millionenhöhe sicherte Atreus die Zukunftsfähigkeit von HKR. Es gelang, die Produktionsverlagerung in der Hälfte der ursprünglich geplanten Zeit umzusetzen und Produktionsausfälle zu vermeiden.

Interview mit Dr. Carsten Voigtländer, CEO der Vaillant Group

Der Atreus Manager startete sein Mandat mit einer Ist-Analyse. Zu welchen Ergebnissen ist er gekommen?

Die Analyse der Nutzungsgrade der Maschinen ergab, dass der Auslastungsgrad im Durchschnitt weit von der möglichen Gesamtanlageneffektivität entfernt war. Dies führte zur Produktion hoher Bestände mit partiell überlangen Reichweiten und entsprechend hohen Kosten. Darüber hinaus hat der Atreus Manager auch die gesamten Aufträge der letzten sechs Jahre nach Stückzahl und Umsatz analysiert und mit den Marktpreisen abgeglichen. Das Ergebnis war, dass die Fertigung nur bei Großserien mit geringem Rüstaufwand sowie bei Ersatzteilen und Kleinserien unter 500 Stück wirklich konkurrenzfähig war.

 

„Der Atreus Manager hat HKR mit Sachverstand bis ins Detail analysiert und präzise geeignete Maßnahmen abgeleitet.“

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Was sah das Sanierungskonzept des Atreus Managers vor?

Im Prinzip ging es um die Zurückführung der HKR auf ihren wettbewerbsfähigen Kern. Das eine Thema dabei war die Reduzierung des Maschinenparks und die damit einhergehenden Personalanpassungen. Das andere Thema war die signifikante Verbesserung des Nutzungsgrades der verbleibenden Anlagen. Insgesamt erbrachte das Sanierungskonzept des Atreus Managers jährliche Einsparungen von mehreren Millionen Euro, eine Verringerung der Fertigungskosten um rund ein Drittel und damit die Wiedererlangung der Wettbewerbsfähigkeit der HKR.

Wie ging es weiter, als das Sanierungskonzept stand?

Anschließend hat sich der Atreus Manager an die Detailplanung der Umsetzung gemacht. Dazu gehörte auch die Planung eines neuen Feinlayouts für das Werksgebäude. Dabei konnte er nicht nur eine Flächenreduzierung um 50 Prozent realisieren, sondern auch weitere Einsparpotenziale herausarbeiten. Damit einhergehend hat der Atreus Manager eine Investitionsplanung für die Umsetzung des Sanierungskonzepts und des neuen Fabriklayouts aufgesetzt. Eine Prüfung des zentralen Controllings von Vaillant bestätigte die Kalkulation des Atreus Managers: In weniger als drei Jahren werden sich die Investitionen amortisiert haben.

Dr. Carsten Voigtländer ist seit Januar 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung der Vaillant Group. Von September 2009 bis September 2011 zeichnete er als Geschäftsführer für den Bereich Technik verantwortlich. Nach wissenschaftlicher Tätigkeit am Institut für Thermodynamik der TU Braunschweig und verschiedenen Stationen bei Neumag war er vor seiner Tätigkeit bei der Vaillant Group CEO von Oerlikon Textile.

DR. CARSTEN VOIGTLÄNDER

Dr. Carsten Voigtländer ist seit Januar 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung der Vaillant Group. Von September 2009 bis September 2011 zeichnete er als Geschäftsführer für den Bereich Technik verantwortlich. Nach wissenschaftlicher Tätigkeit am Institut für Thermodynamik der TU Braunschweig und verschiedenen Stationen bei Neumag war er vor seiner Tätigkeit bei der Vaillant Group CEO von Oerlikon Textile.

Was waren weitere Schwerpunkte im Projekt?

Das eine war die Durchführung der Verlagerung der Baugruppenmontage an Standorte in der Slowakei und Spanien inklusive der Logistikplanung und der Organisation der nötigen Vorproduktion. Dem Atreus Manager ist es dabei gelungen, die Verlagerung in der Hälfte der ursprünglich geplanten Zeit umzusetzen. Das andere wichtige Thema war die Sicherung der Versorgung der Vaillant-Montagewerke mit den Komponenten, die weiterhin bei HKR produziert wurden. Dazu hat der Atreus Manager unter anderem den Sicherheitsbestand an fertigen Komponenten erheblich ausgeweitet, um Produktionsausfälle ausgleichen zu können.

Was waren die für den Erfolg entscheidenden Kompetenzen des Atreus Managers?

Als besonders wertvoll haben sich nicht nur seine umfassenden Erfahrungen mit Restrukturierungen und Produktionsverlagerungen erwiesen, sondern auch der neutrale, ungetrübte Blick von außen. Der Atreus Manager hat die Fakten offengelegt und die Konsequenzen gezogen. So hat er für HKR den Weg zurück in die Wettbewerbsfähigkeit definiert. Wir sind mit seiner Leistung sehr zufrieden.

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