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Die Zukunft des Fahrens – Das wird uns morgen bewegen

Frank M. Rinderknecht, Gründer und CEO der Rinspeed AG, im Interview mit A·network.

Herr Rinderknecht, welche sind Ihrer Ansicht nach die großen Themen, die die Automobilindustrie zwingen umzudenken?

Die Themen der Erweiterbarkeiten der Baumaterialien und Antriebsenergien sind zentral und sie sind baldmöglichst in Angriff zu nehmen. 

Welche Trends sehen Sie?

Es gibt heute drei Makrotrends: Nachhaltigkeit/Erneuerbarkeit, Konnektivität und autonomes Fahren. Dadurch werden neue Fahrzeugklassen und -definitionen entstehen. Aber auch neue Werte und Emotionen. 

Wie sieht unser geliebtes Auto in den nächsten Jahren aus? Ab wann rechnen Sie mit einem revolutionären Durchbruch (sodass wir auf das heutige Auto zurückblicken wie auf die Anfänge des Automobils)?

In den nächsten Jahren werden die Automobile noch recht konventionell aussehen. Erst mit der vollständigen Ablösung des Fahrers von seinen Funktionen als Lenker und Beherrscher werden wir auf neue Konzepte umschwenken. Das sehe ich erst ab ca. 2025/2030.  

Autonomes Fahren ist in aller Munde: Die ‚Roboterautos‘ müssen all das ersetzen, was den Menschen ausmacht: seine Augen und Ohren, seine Erfahrung, aber auch sein Urteilsvermögen. Ist das überhaupt realistisch?

Ja, aber nur in Schritten. Die Schlüsselworte heißen hier lernfähige Maschinen und künstliche Intelligenz. Es wird aber noch Jahrzehnte dauern um dem Menschen mit seinen Fähigkeiten nahezukommen. Zum Beispiel Intuition künstlich abzubilden, ist nicht ganz trivial. 

Es ist ja nicht nur das Auto, das sich ändert, sondern auch die gesamte städtische und außerstädtische Infrastruktur. Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden?

Infrastrukturmäßig sehe ich persönlich die kleineren Probleme. Es ist wohl sinnvoll und nötig diese komplett zu vernetzen, aber nicht völlig umzukrempeln. Das bezahlt dann keiner mehr. Das autonome Fahren muss auch ohne vernetzte Infrastruktur darzustellen sein. 

Welche Rolle müssen Zulieferer künftig einnehmen, um wettbewerbsfähig bleiben zu können? Sind die Manager auf der Hut – und erkennen Trends und wichtige Weichenstellungen rechtzeitig?

Die meisten Manager, die ich kenne, sind vorne mit dabei, aber die Automobilindustrie ist per se eher träge, gerade auch durch ihre Größe. 

Schaffen sie es aus eigener Kraft, den mehrdimensionalen Anforderungen standzuhalten? Müssen sich Zulieferer stärker mit Start-ups vernetzen oder Kooperationen mit anderen Branchen eingehen?

Kooperationen ergeben meistens Sinn. Nicht jeder muss alles selbst erfinden. Zumal gerade auch Start-ups und Kleinfirmen wertvolle Ideen und Ansätze liefern können. 

Das Auto wird zum Computer auf vier Rädern. Die großen Technologiekonzerne können ihre Stärken ausspielen und Google etwa arbeitet am selbstfahrenden Auto: Steht ein einschneidender Rollenwechsel bevor und die etablierten Automobilkonzerne werden zum Zulieferer?

Ich denke nicht. Das Thema Automobil muss holistisch in seiner ganzen Kette angeschaut werden. Ich sehe die Autohersteller, aber auch die Zulieferer, in ihrer angestammten Rolle. Nur kommen neue Zulieferer und Protagonisten wie zum Beispiel Google ins Spiel. Diese aber als Zulieferer/Servicepartner/Provider und nicht als eigentlicher Automobilhersteller. 

„Ich bekomme Zeit geschenkt, die ich ganz für mich nutzen kann, während mich Sensorik und Konnektivität sicher und verlässlich zum Ziel chauffieren. “

Findet gerade ein Wettrennen statt? Haben Außenseiter eine Chance?

Die freie Marktwirtschaft definiert sich auch als Wettrennen – gestern, heute und morgen. Und das ist gut so. 

Sie sind ein Visionär des Automobils. Welche Ihrer früheren Ideen sind heute zur Selbstverständlichkeit geworden – und mit welchen Ideen wollen Sie die Branche in Zukunft überraschen?

Einen kleinen Auszug unserer Errungenschaften finden Sie unter: http://www.rinspeed.eu/unternehmen.php?uid=6. Was in Zukunft kommt? Lassen Sie sich überraschen. 

Autonomes Fahren – Nicht mal Fliegen ist schöner!

Die Schweizer Ideenschmiede Rinspeed stellt den Menschen ins Zentrum des selbstfahrenden Autos und präsentierte auf dem Genfer Autosalon 2014 als Weltpremiere die Studie „XchangE“: „Bis heute hat kaum jemand das Thema aus Sicht des Fahrers konsequent zu Ende gedacht. Schließlich muss ich während der autonomen Fahrt nicht weiter wie gebannt auf die Straße schauen, sondern kann mich sinnvollen Dingen zuwenden,“ so Frank M. Rinderknecht. 

Wie also muss der Fahrzeuginnenraum gestaltet sein, damit der nun weitgehend entlastete Fahrer den Zeitgewinn optimal nutzen kann? Die Antwort darauf liefert der Automobil-Visionär mit der vollelektrisch angetriebenen Reise-Limousine, die auf den Namen „XchangE“ hört. 

Die Rinspeed Story!

Visionäre Mobilitätskonzepte, innovative Antriebe und Nachhaltigkeit – schon in den 80er-Jahren präsentierte er die „Tastatur für das Lenkrad“, heute sei sie Standard. 

Dieser Artikel ist in der folgenden Gesamtausgabe der A.network "Umdenken (Ausgabe 18)" erschienen

Umdenken

Digitalisierung und das Internet der Dinge dringen in alle Lebensbereiche vor, verändern unseren Alltag und krempeln Denkweisen und vertraute Strukturen um. Sie fordern neue Herangehensweisen, denn selbst die erfolgreichsten Geschäftsmodelle können morgen schon überholt sein.

Digitalisierung und das Internet der Dinge dringen in alle Lebensbereiche vor, verändern unseren Alltag und krempeln Denkweisen und vertraute...

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