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Gewinner und Verlierer der Digitalisierung in der automotiven Industrie

Um im globalen Wettbewerb nicht zurückzufallen, muss die Automobilindustrie weiter verstärkt in digitale Technologien investieren, den Kern ihres Geschäftsmodells überdenken und bestehende Prozesse in der Wertschöpfungskette optimieren.Kooperationen und externe Investoren sind die Zukunft, das klassische Familienunternehmen gerät zunehmend ins Hintertreffen.

Die Digitalisierung stärkt die Position der Top 25 und macht sie zu unverzichtbaren Partnern der OEM. Wenngleich der Streit zwischen VW und PREVENT gezeigt hat, welche entscheidende Verhandlungsposition ein heutiger Zulieferer gegenüber einem globalem Automobilhersteller einnehmen kann, so wird diese durch die Digitalisierung noch wesentlicher vorangetrieben. Schon heute liegt die Entwicklungskompetenz im Bereich der Assistenzsysteme auf breitem Feld in den Händen der großen Zulieferer. Es sind Bosch, Continental, Valeo & Co., welche das autonome Fahren realisieren. Sie verfügen über das Know-How und das Fachpersonal, welches die BMW, Mercedes, Audi und Porsche dieser Welt zukünftig mit Verkehrseinrichtungen bis hin zum eigenen Haus connecten werden. Schon heute zeichnen sie millionenschwere Entwicklungsaufträge mit allen bekannten Marken.

Die Digitalisierung bringt eine Bereinigung / Reduktion innerhalb der Zulieferer. Die Digitalisierung der Endprodukte aus den Händen der Fahrzeughersteller zwingt die Zulieferschaft zur Entwicklung und Produktion von Zulieferteilen, die diesem Anspruch gerecht werden. Der Anteil an rein mechanischen Teilen wird deutlich zurückgedrängt, während der Anteil von digitalisierten oder digitalisierungsfähigen, softwarekompatiblen Produkten steigt. Die Entwicklungskosten für solche Produkte sind zum Teil enorm. Darüber hinaus werden andersartige Fachkräfte, die von der klassischen Ausbildungsschiene des Maschinenbauers und Elektrotechnikers abweichen, benötigt. Diese sind rar und kosten. Ein Ausweg besteht oft nur im Eingehen von Kooperationen (OEM + Zulieferer) oder der Hereinahme von externen Investoren. Das Bild des klassischen Familienunternehmens, welches sich aus eigener Kraft finanziert und entwickelt, verabschiedet sich dadurch zunehmen in die Vergangenheit. 

„Die Digitalisierung ist und wird zum unverzichtbaren Bestandteil von Beschaffung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Logistik automotiver Produkte.“

Stefan Randak

Die Digitalisierung steht für weniger aber mehr qualifizierte Arbeitskräfte. Komplexere Produkte kann nur der entwickeln und produzieren, der über gute Ideen und Wissen verfügt. Dies bedingt ein höher qualifiziertes Personal. Gleichzeitig ist aber auch eine effizientere Fertigung erforderlich, sofern diese Produkte preislich erschwinglich bleiben sollen; d.h. Mehr Einsatz an automatischer Fertigung ist erforderlich. Die unvermeidbare Konsequenz hieraus ist der Einsatz von weniger Personal. Vor allem weniger qualifizierte Arbeitsplätze werden abgeschafft. Die positive Nachricht: Werksverlagerungen in Billiglohnländer, wie sie in den letzten 10 Jahren auf breiter Basis realisiert wurden, werden dadurch weniger. Nur noch die unmittelbare Liefernähe zum OEM wird überwiegend die Werksfolge ins Ausland rechtfertigen. 

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Die Digitalisierung ist unvermeidbar (es gibt keine Alternative). Einzige Alternative wäre das Verhaften in der mechanischen und von deutscher Ingenieurkunst geprägten Welt, die in Palo Alto gerade abgeschafft wird. Wer sich autonomes Fahren in seinen vielfältigen Stufen, bis hin zum vollautonomen Fahren, wünscht, braucht die Digitalisierung. Wer die Logistik beschleunigen und materialschonender realisieren will, braucht die Digitalisierung. Wer die Fertigung effizienter und ausfallresistenter gestalten will, braucht die Digitalisierung. Wer zulassen will, dass Kunden ihr Fahrzeug am iPad konfigurieren und nach Gebraucht wieder im Internet veräußern können, weil er auf den klassischen Autohaushandel verzichten möchte, der befindet sich in der Welt der Digitalisierung. Sie ist und wird zum unverzichtbaren Bestandteil von Beschaffung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Logistik automotiver Produkte. 

Stefan Randak ist Leiter der Solution Group Automotive. Sein Fokus sind Projekte in Vertrieb & Marketing, Controlling & Finance, Einkauf & Logistik, Entwicklung & Produktion, Restrukturierung & Change Management, sowie die interimistische Besetzung von Topmanagement-Positionen.
Dabei befasst er sich vorrangig mit der Automobilbranche. 
<strong><link 110>Zum Profil von Stefan Randak.</link></strong>

Autor dieses Artikels: Stefan Randak

Stefan Randak ist Leiter der Solution Group Automotive. Sein Fokus sind Projekte in Vertrieb & Marketing, Controlling & Finance, Einkauf & Logistik, Entwicklung & Produktion, Restrukturierung & Change Management, sowie die interimistische Besetzung von Topmanagement-Positionen.

Dabei befasst er sich vorrangig mit der Automobilbranche. 

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