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Der Wandel ist die einzige Konstante

Interim Managern sind gefragte Helfer in Transformationsprozessen. Die Anforderungen an das Interim Management haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert. Im Interview erklären Dr. Harald Linné und Rainer Nagel, Managing Partner von Atreus, was Interim Management mit Fußball zu tun hat und warum das Bekenntnis zur eigenen Schwäche ein Zeichen von Stärke ist.

Profil

Das Unternehmen

Atreus löst schwierige operative Management- und Transformationsaufgaben dann, wenn es darauf ankommt – sicher und schnell. Atreus Manager sind erfahrene Geschäftsführer, Projekt- und Change-Manager und ergebnisorientierte Umsetzer.  

Atreus Geschäftsführer

Dr. Harald Linné und Rainer Nagel sind Wegbereiter der Dienstleistung Interim Management in Deutschland und Gründer der Atreus GmbH. 

Interview mit Dr. Harald Linné und Rainer Nagel

Herr Dr. Linné, Herr Nagel, Sie beide blicken auf langjährige Erfahrungen im Interim Management zurück. Wie haben sich die Aufgaben des Interim Managers geändert?

RAINER NAGEL: Im Fußball wird oftmals erst dann ein Interimstrainer geholt, wenn der Verein akut abstiegsbedroht ist. Der soll dann das Unmögliche möglich machen. Genauso verhielt es sich lange Zeit im Interim Management. Während die Dienstleistung vor zehn Jahren meist ein Notnagel für Unternehmen in Sanierungssituationen war, wird sie heute immer selbstverständlicher eingesetzt. Sie steht für die kurzfristige Übernahme von Management- und Projektmanagementaufgaben durch externe Manager und Teams, um anstehende Herausforderungen sicher zu lösen. 

Die Einsatzfelder in den Unternehmen haben sich also geändert?

DR. HARALD LINNÉ: Ja. Interim Manager werden verstärkt eingesetzt, um Transformationsprozesse erfolgreich zu bewältigen und Wachstum zu schaffen. Damit hat sich auch ihr Anforderungsprofil geändert, und ihr Know-how kommt verstärkt im Topmanagement zum Einsatz. Sie erhalten somit als externe Manager einen tiefen Einblick in das Unternehmen, was früher undenkbar war, sind Teil von Strategie- und Geschäftsleitungssitzungen. 

 

Nur so können die positiven Effekte wie Umsetzungsgeschwindigkeit und Gewinnsteigerung schnell und nachhaltig erzielt werden. Das Fallbeispiel Dietzel Hydraulik verdeutlicht dies sehr gut. Durch die frühzeitige Einbindung eines Interim Managers durch die Geschäftsführung ist es dem Unternehmen gelungen, die Nachfolge des langjährigen Inhabers und Geschäftsführers zu regeln und gleichzeitig einen erfolgreichen Transformationsprozess einzuleiten. 

Es scheint kaum ein Unternehmen zu geben, das sich nicht in irgendeiner Weise neu aufstellen muss. Ist die Digitalisierung der maßgebliche Treiber dieser Entwicklung?

NAGEL: Der Veränderungsdruck und die Geschwindigkeit der Veränderungen sind über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg drastisch gestiegen. Dabei ist die Digitalisierung ein wesentlicher Treiber. Das Beispiel von CEWE Color zeigt, wie wichtig es ist, sich frühzeitig darauf einzustellen. Das Unternehmen hat den disruptiven Charakter der Digitalisierung rechtzeitig erkannt und sich neu positioniert. So hat CEWE Color die Chancen der digitalen Transformation wahrgenommen und neue Geschäftsfelder aktiv gestaltet, während Wettbewerber wie Kodak, Fujifilm  und Agfa Photo in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind. 

 

DR. LINNÉ: Die Digitalisierung ist natürlich nicht der alleinige Auslöser für Transformationsprozesse. Dynamische Veränderungen in Märkten und Technologien fordern von Unternehmen neues Denken und Arbeiten. Fest steht: Der Wandel bleibt die einzige Konstante. Bei Continental Foods etwa ging es darum, die Traditionsmarke Erasco wieder zu beleben, nachdem sie unter der vorherigen Muttergesellschaft lange Zeit in Vergessenheit geraten war. 

Interim Manager bringen eine sehr hohe Kompetenz ein…

DR. LINNÉ:  …ja, auf jeden Fall. Und eine gelungene Transformation hat sehr viel mit Leadership zu tun. Die Manager sind gestandene Persönlichkeiten, die sicher durch extrem schwierige Unternehmensphasen führen und Mitarbeiter motivieren können. Für Unternehmen wie den Autozulieferer SaarGummi, der bereits vor der Insolvenz stand, sind diese Erfahrungen im Wortsinne existenziell wichtig. Leider wird Atreus immer noch zu oft erst dann gerufen, wenn ein Transformationsprozess bereits in Schieflage ist. Es wäre wesentlich effektiver und auch kostengünstiger, wenn sich ein Unternehmen dazu entschließen würde, von Anfang an ein Team von Interimexperten an Bord zu holen. 

Was spricht eigentlich für den Einsatz von Interim Managern? Ist es nicht sinnvoller, die betreffende Person direkt einzustellen, um das Know-how und die Erfahrung langfristig an sich zu binden?

NAGEL: Nein, denn der große Vorteil für die Unternehmen besteht ja eben darin, dass sie einen passgenauen Experten ins Unternehmen holen, der besondere unternehmerische Herausforderungen zielorientiert und erfolgreich löst. Der Interim Manager kommt sehr schnell, und wir sprechen hier von einem Zeitraum von zehn bis 14 Tagen, zum Einsatz.  Für die besondere Aufgabenstellung ist er eher überqualifiziert, denn er hat komplexere und schwierigere Aufgaben bereits mehrfach erfolgreich bewältigt.  

 

Genau das sind die Voraussetzungen, um Veränderungen sehr schnell voranzutreiben. Er arbeitet im Projektinteresse und eben nicht in eigener Sache an einer Karrieregestaltung im Unternehmen, und nach einem erfolgreichen Projekt geht er wieder. 

Das hat der Markt erkannt?

DR. LINNÉ:  Immer mehr Unternehmen erkennen diese Vorteile. Das zeigt sich deutlich am Marktvolumen. Vor zehn Jahren war das Interim Management in Deutschland eine relativ unbedeutende Branche mit einem Umsatz von rund 30 bis 60 Millionen Euro. Es fristete ein Schattendasein zwischen der Wirtschaftsprüfung sowie der Steuer- und Unternehmensberatung. Aus dieser Nische hat sich eine eigenständige und bedeutende Branche herausgebildet, mit einem Marktvolumen von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr. 

 

Im Übrigen entdecken auch immer mehr Topmanager das Interim Management für sich. Sie schätzen vor allem den Gestaltungsspielraum, der sich ihnen dadurch bietet, und die Möglichkeit, immer wieder an spannenden Transformationsprozessen mitzuwirken. 

Wie wird sich das Interim Management in den kommenden Jahren entwickeln?

DR. LINNÉ:  Wir glauben daran, dass  Interim Management ein fester Bestandteil in der Führung mittlerer und großer Unternehmen wird – genauso wie es heute schon bei Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfern der Fall ist. Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten, und setzen für die unterschiedlichsten unternehmerischen Herausforderungen auf die Expertise von Interim Managern.  

 

Das eingangs skizzierte Bild des Fußballtrainers, der kurz vor dem Abstieg geholt wird, ist damit passé. Immer häufiger werden Interim Manager inzwischen frühzeitig geholt, um strategisch wichtige Weichenstellungen vorzunehmen. Vor allem im Topmanagement ist ihre Erfahrung gefragter denn je. 

NAGEL: Auch der Markt für Interim Management wird sich verändern. Dienstleister wie Atreus vermitteln keine Profile, sondern liefern Lösungen für komplexe Aufgabenstellungen. Exemplarisch lässt sich diese Entwicklung an unserem Einsatz bei Huber+Suhner darstellen. Das Beispiel zeigt: Es gibt zunehmend Überschneidungen zwischen Interim Management Dienstleistern und Unternehmensberatungen. 

Wir gehen davon aus, dass es im Zuge dieser Entwicklung auch zu Marktbereinigungen kommen wird. Nur wem es gelingt, Strategie und Umsetzung miteinander zu verbinden, und wer bereit ist, sich am Erfolg und nicht am Konzept messen zu lassen, wird am Markt bestehen können. Als Marktführer ist Atreus hier auf einem sehr guten Weg. 

Dieser Artikel ist in der folgenden Gesamtausgabe der A.network "Erfolgreich wachsen (Ausgabe 20)" erschienen

Erfolgreich wachsen

Digitalisierung und Transformation sind in aller Munde – und eine zentrale Aufgabenstellung in wohl jedem Unternehmen: Wie stelle ich mich diesen Herausforderungen und führe mein Unternehmen erfolgreich in die Zukunft? Spielt neben einer klaren Strategie das Managen von Transformationen dabei nicht die zentrale Rolle?

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