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Business Transformation mit SAP S/4HANA – Voraussetzung für Digital Change und Unternehmenswachstum

Wie groß ist der Nutzen von SAP S/4HANA und welche organisatorischen Hürden sind bei der Implementierung zu bewältigen? Wie unterstützt diese Technologie die Operationalisierung der Digitalstrategie und ebnet den Weg für Wachstum und neue Geschäftsmodelle? Was sind die kritischen Erfolgsfaktoren in Transformationsprojekten dieser Art?

Über diese Fragen diskutierten erfahrene Fachleute aus IT und Business bei einer A·lounge am 27. Juni 2017 im SAP AppHaus Heidelberg – einem SAP Lab mit Start-up-Atmosphäre. In drei Impulsvorträgen sowie einer angeregten Podiumsdiskussion unter Moderation von Atreus-Gründer Rainer Nagel und Direktor Ralf Stohldreier erörterten die Experten von SAP, itelligence und Gambit, wie sich die digitale Transformation durch die Implementierung von SAP S/4HANA vorantreiben lässt.

Stimmen der hochkarätigen Referenten zum Thema Business Transformation mit SAP S/4HANA

 

„SAP S/4HANA ist kein IT-Thema, sondern ganz klar ein Business-Thema, nämlich: Was bedeutet der digitale Wandel für unsere Unternehmen?“

Rinse Tamsma, Senior Vice President GC&GB MEE bei SAP Netherlands BV
 

„Technologie ist allenfalls der Enabler, um eine Business-Strategie umzusetzen.“

Herbert Vogel, Aufsichtsratsvorsitzender der NTT Data Deutschland GmbH und Gründer der itelligence AG
 

„Damit die digitale Transformation gelingt, brauchen Unternehmen Kompetenzen, die die Brücke zwischen IT und Business bauen.“

Rainer Lang, Atreus Manager mit Fokus auf SAP S/4HANA

Acht Kernthesen zur Business Transformation mit SAP S/4HANA

1. Viele Führungskräfte verschlafen den digitalen Wandel – immer noch.

Rinse Tamsma, Senior Vice President GC&GB MEE bei SAP Netherlands BV, zeigt sich alarmiert vom Ergebnis einer aktuellen Capgemini-Umfrage: Zwar glauben 90 Prozent der befragten CEOs, dass der digitale Umbruch auch ihre Branche verändern wird, zugleich haben aber nur 15 Prozent eine digitale Strategie. Es sei extrem wichtig, dass die Führungskräfte ihre digitale Reise jetzt beginnen – und zwar, indem sie ihre eigene Product Map aufzeichnen, auf dieser Basis ihren Business Case schärfen und eine Road Map entwickeln. Dafür wird es höchste Zeit, wie Atreus-Gründer und Managing Partner Rainer Nagel aus Erfahrung weiß: „Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.“ 

2. SAP S/4HANA ist kein IT-Thema, sondern ein Business-Thema

So sehen es SAP-Manager Tamsma sowie Herbert Vogel, der bereits 1989 die SAP-Beratung itelligence gegründet hat. Mit Begeisterung hat er den Sieg der Neuseeländer im America’s Cup beobachtet, der ältesten Segelregatta der Welt. „Warum haben die Neuseeländer gewonnen – obwohl das Boot bis ins letzte Detail vorgegeben war? Ganz einfach: Sie haben Fahrräder eingebaut. Und mit den Beinen erzeugt man 40 Prozent mehr Power als mit den Armen.“ Vogels Schlussfolgerung: Um erfolgreich zu sein, kommt es nicht nur auf die Technologie an. „Technologie ist der Enabler für die Umsetzung. Doch vor dem Einsatz der Technologie muss die Entwicklung einer klar definierten Business-Strategie stehen.“ Dann allerdings eröffne weltweit kein anderes Tool so viele Funktionen wie SAP S/4HANA.

3. Der erfolgsentscheidende Faktor der digitalen Transformation ist der Mensch.

„Wenn Sie den CEO nicht an Bord haben, machen Sie höchstwahrscheinlich sehr viel falsch“, sagt itelligence-Gründer Vogel. „Auch SAP ist Chefsache, der CEO muss aligned sein.“ Neben der Strategie sei der Faktor Mensch die wichtigste Voraussetzung für eine digitale Transformation. Darüber hinaus spielt in Vogels Augen die professionelle Projektleitung eine Schlüsselrolle: „Nur ganz wenige Menschen können ein Mammutprojekt wie die Implementierung von SAP S/4HANA stemmen. Der richtige Projektleiter wird künftig im Zweifel sogar mehr verdienen als der CIO.“ Rainer Lang, der als Atreus Manager die Einführung von SAP S/4HANA in Unternehmen verantwortlich begleitet, fordert: „Damit die digitale Transformation gelingt, brauchen Unternehmen Kompetenzen, die die Brücke zwischen IT und Business bauen.

4. Greenfield schlägt Brownfield – zumindest aktuell.

Wer ein komplexes System wie SAP S/4HANA in seinem Unternehmen implementieren will, muss sich entscheiden: Kompletter Neuaufbau auf der grünen Wiese (Greenfield-Ansatz) oder schrittweise Integration in die bestehenden Strukturen (Brownfield-Ansatz). Aktuell, so beobachtet itelligence-Gründer Vogel, scheint die Greenfield-Methode überlegen zu sein. Zumindest gelte das, wenn es um die Umsetzung einer neuen Business-Strategie gehe. Im Zweifel kann aber auch ein hybrider Ansatz sinnvoll sein, wie Thomas Pasquale erklärt, der als Gründer der Gambit Consulting GmbH bei der Transformation komplexer IT-Systeme berät: „Oft ist eine Lokalisierung zunächst verzichtbar – gerade angesichts der Möglichkeiten durch die Cloud. Altsysteme lassen sich zunächst andocken und im Nachgang umstellen, wenn die technische Plattform läuft.“

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5. Die Einführung von SAP S/4HANA braucht Zeit – und im Zweifel externe Berater.

„Planen Sie für den Zeitraum der Implementierung keine anderen Projekte“, empfiehlt Atreus-Manager Lang, der mehr als 25 Jahre Erfahrung im Projektmanagement hat. „Und nutzen Sie die Chance, um Ihre eigenen Prozesse zu überdenken.“ itelligence-Gründer Vogel sieht das ähnlich: „Fangen Sie so früh wie möglich an, aber beginnen Sie in jedem Fall mit einer guten Vorbereitung.“ Auch bei der Auswahl des Beraters sollten sich die Unternehmen angesichts der großen Qualitätsunterschiede lieber mehr Zeit nehmen als weniger. „Gerade in der Planungsphase ist externe Unterstützung sehr hilfreich: Ein Berater kann auch Dinge ansprechen, die sich aus politischen Gründen sonst keiner zu sagen traut“, erklärt Atreus-Manager Lang. „Der Projektleiter sollte keine politischen Aufgaben haben“, gibt auch SAP-Manager Tamsma zu bedenken. Atreus-Direktor Ralf Stohldreier warnt in diesem Zusammenhang vor allem vor einem „Wunschkonzert der Stakeholder“.

6. Mit SAP S/4HANA wird die Welt offener – was Veränderungsdruck und neue Chancen erzeugt.

Gambit-Gründer Pasquale rät zum Umdenken: „Man muss sich ein Stück weit auf die neue Welt einlassen. Ja, die Zyklen werden kürzer. Doch schon über die reine Nutzung der neuen Technologie ergeben sich ganz neue Möglichkeiten der Kollaboration.“ Unternehmen müssten nicht alles selbst entwickeln, sondern könnten sich stark auf die SAP-Community verlassen. itelligence-Gründer Vogel ergänzt: „S/4HANA ist viel mehr als eine Datenbank. Was zählt, ist auch und gerade der Plattformgedanke.“ Atreus-Manager Lang empfiehlt zudem, auf den Einsatz von Best Practices zu setzen.

7. Warte nicht darauf, was sich ändert! Frage: Was kann ich ändern?

Gambit-Gründer Pasquale hat bei einem Workshop künftig gemeinsam mit einem Kunden ein Worst-Case-Szenario entwickelt: Welche neuen Wettbewerber könnten morgen mein Geschäftsmodell bedrohen, die ich heute noch gar nicht auf dem Zettel habe? Und was könnte ich heute schon tun, um darauf zu reagieren? Auch SAP-Manager Tamsma rät davon ab, auf neue Anforderungen der digitalen Welt zu warten. Als Beispiel führt er die Implikationen der autonomen Mobilität im LKW-Bereich für Achsenhersteller an. Die Hersteller müssten schon heute an Achsen arbeiten, die selbständig melden, wann sie kaputtgehen.

8. Digitalisierung hat viel mit Kreativität zu tun – und mit Verlernen.

Für eine erfolgreiche Transformation müssen sich die Unternehmen vor allem intern völlig anders organisieren, sind sich die Experten einig. Es sei gewaltiger Aufwand nötig, um neue Kompetenzen aufzubauen und die Mitarbeiter mit auf die digitale Reise zu nehmen. Es würden neue Entwicklungsprozesse mit sehr kurzen Zyklen benötigt, alte Zöpfe müssten abgeschnitten werden. Für den Innovation Hub bei BMW, den Dieter May leitet, gilt trotz finanzieller Leistungsindikatoren eine völlig andere Planung als für den Gesamtkonzern. „Wir wissen heute einfach nicht, was in drei Jahren monetarisiert werden kann oder nicht. Diese Unsicherheit muss in die Planungsprozesse integriert werden.“ Für seine Chefs sei bereits das ein ziemlicher Lernprozess gewesen: Beim ersten Meeting wurde May noch nach einem Zwölf-Jahres-Plan gefragt. Organisatorische Veränderung ist wichtiger Teil der Transformation. Wie das Beispiel BMW zeigt, muss dabei aber nicht immer ein Chief Digital Officer ran, ein „Agent 007 für die Digitalisierung“, wie Dr. Harald Linné von Atreus ihn bezeichnet. Continental hat zum Beispiel eine Menge digitalen Know-hows über Akquisitionen erworben, wie Ralf Lenninger erklärt.

 

„Der Wettbewerbsdruck wird immer höher. Zeit entwickelt sich zunehmend zum kritischen Faktor.“

Ralf Stohldreier, Atreus Direktor und Mitglied der Functional Solution Group IT
 

„SAP S/4HANA ist die technologische Hochleistungsplattform der digitalen Transformation und ermöglicht es Unternehmen, Strategie, Business-Prozesse und Technologie viel schneller und flexibler als bisher zu nutzen.“

Thomas Pasquale, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Gambit Consulting GmbH

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