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Connected Car – Vernetzung verändert Mobilität und Automobilindustrie

Vernetzte Mobilität ist eines der großen Zukunftsthemen in der Automobilindustrie und birgt große Marktpotentiale. Welche sind die großen Trends und welche Herausforderungen warten auf die OEMs und Zulieferer? Schlägt die Software zurück? Wer wird den Markt für sich gewinnen und aus welchen Branchen kommen die künftigen Player? Darüber diskutierte Atreus mit 50 Entscheidungsträgern aus der Automobilindustrie am 22. Juni 2016 auf einer A·lounge im Audi Driving Experience Center in Neuburg. Hochkarätige Guest Speeches kamen von Vertretern der Unternehmen Audi, Peiker und Argus Security.

Kernthesen zum Zukunftsthema Connected Car

1. Der Markt für Connectivity wird sich in den nächsten Jahren verfünffachen und zu einem entscheidenden Kaufkriterium entwickeln.

Während heute nur ein kleiner Teil der neu zugelassenen Fahrzeuge einen Internetzugang hat, erwarten Audi und andere Marktexperten im Jahr 2020 einen Anteil von über 90 Prozent. Dabei wird sich Connectivity zu einem entscheidenden Faktor beim Kauf eines Fahrzeugs entwickeln. Die Fahrzeuge von Audi werden bereits seit Mai diesen Jahres mit einer integrierten SIM-Karte ausgeliefert (embedded SIM); d.h. das Auto ist bereits ab Auslieferung „internetfähig“.

2. Car Connectivity ist die Voraussetzung für autonomes Fahren und umfassende Kommunikation.

Die Vernetzung von Fahrzeugen ist die unabdingbare Voraussetzung um autonomes Fahren zu ermöglichen. Car Connectivity wird in Zukunft die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen bzw. zwischen Fahrzeug und Cloud oder zwischen dem Fahrzeug und Verkehrsleitsystemen oder anderen Einrichtungen ermöglichen. Darüber hinaus erlaubt sie den Insassen umfassend über ihre Endgeräte (PC, Smartphone, Audio/Video) zu kommunizieren.

3. Die Synchronisation Cloud + Fahrzeug ermöglicht neue Services.

Aus der Synchronisation von Cloud und Fahrzeug ergeben sich neue Services. Das Fahrzeug nimmt Kontexte wahr und versteht die Bedürfnisse des Fahrers. Services im Umfeld von Navigation und Sicherheit können nun neu angedacht werden. Die Nutzung neuer Kommunikationsstandards ermöglicht für den Fahrer eine personalisierte und adaptierte Nutzung. Diese umfasst zum Beispiel die Einstellung der Federung des Fahrwerks, der Sitze, der Sitzheizung, der Belüftung, der Innenraumbeleuchtung, etc.

4. Die Mobilfunkstandards 4G und 5G ermöglichen eine deutlich verbesserte Kommunikation zwischen den Fahrzeugen.

Erst die rasante Entwicklung in der Mobilfunktechnologie und die damit einhergehende exponentiell steigende Verarbeitung großer Datenraten ermöglicht es, neue Services wie z.B. Predictive Safety, Predictive Comfort, Predictive Maintenance bis hin zum autonomen Fahren anzubieten. UMTS wird seinen Stellenwert verlieren und durch neue Standards mit deutlich größeren Download-Bandbreiten wie 4G und 5G ersetzt. 5G wird erstmals im Rahmen der im Jahre 2018 stattfindenden Winterspiele in Korea verfügbar sein. Premium-Hersteller werden versuchen, 5G im Jahre 2017/2018 zu nutzen, der SOP wird erst für 2021 erwartet.

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5. Neue Ökosysteme werden den Fahrzeugmarkt revolutionieren.

Die Fahrzeugvernetzung wird neue Geschäftsmodelle ermöglichen (z.B. Uber) und bisherige Geschäftsmodelle substituieren oder teilweise ersetzen. In einer Modellrechnung für Ann Arbour, Michigan/USA wurde ermittelt, dass in einer Stadt mit 285.000 Einwohnern alle notwendigen Fahrten anstatt mit 120.000 Fahrzeugen nur noch mit 18.000 Fahrzeugen möglich wären. Da ab 2025 ca. 70 Prozent der Fahrzeugnutzer in Mega-Cities (> 10 Mio. Einwohner) leben werden, wird Connectivity zur zentralen Voraussetzung für einen reibungslosen Verkehr.

6. Fehlende Fachkräfte und die Erfordernis von neuen Strukturen in Unternehmen

Der Boom im Bereich Connectivity hat dazu geführt, dass sowohl OEM als auch Zulieferer international verstärkt um Fachkräfte werben, die jedoch nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind. Die rasante Entwicklung im Bereich der Fahrzeugvernetzung drängt Hersteller wie Zulieferer zur Schaffung von flacheren Hierarchien, schnelleren Entscheidungswegen und einer ausgeprägten Teamkultur.

7. Fahrzeug-, Software- und Datenmanipulationen stellen eine Gefahr dar.

Durch die Öffnung des Fahrzeugs hin zum Internet steigt die Gefahr des Missbrauchs. Ohne Gegenmaßnahmen können für die Verkehrsteilnehmer erhebliche Gefahren entstehen (direkte Manipulation des Fahrzeugs oder der dem Fahrzeug zur Verfügung gestellten Daten). Die Risiken lassen sich in verschiedene Stufen gliedern, sie starten bei einfachen Manipulationen (z.B. das Auslösen der Wischerblätter) und reichen bis hin zum Flotten-Hacker-Angriff (eine ganze Fahrzeugflotte wird gleichzeitig manipuliert).

 

Nur mit professionellen Daten-Security-Lösungen können diese Gefahren minimiert oder abgewendet werden. Hierzu gehören Cyber-Security-Freigaben, End-to-End-Tests der Komponenten, die durchgehende Transparenz und Prüfung von Hard- und Software (von Tier x bis zum OEM) sowie die Schaffung von ganzen Cyber-Security-Management-Systemen. In Wirtschaft und Politik hat sich ein ausreichendes Verständnis und Wissen im Hinblick auf diese Problematik bis dato nur mangelhaft ausgebildet.

Stimmen der hochkarätigen Referenten zum Thema Connected Car

 

„Neue ‚Ökosysteme‘ werden dank Car-Connectivity den automotiven Markt revolutionieren.“

Martin Deinhard, Leiter Audi Connect Entwicklung Audi AG
 

„Kontinuierlich wachsende Datenraten sowie die zusätzlichen Verbesserungen durch die 5G-Technologie, wie hohe Verfügbarkeit und kurze Latenzzeiten, werden die Car Connectivity revolutionieren.“

Mathias Köhler, Geschäftsführer peiker acustic GmbH
 

„Hacker-Attacken auf Fahrzeuge werden durch die weiter zunehmende 'Car Connectivity' verstärkt ermöglicht. Den ersten aggressiven Angriff auf eine vernetzte Fahrzeugflotte eines OEM erwarten wir bis spätestens 2020.“

Dr. Michael W. Müller, President EMEA Argus Cyber Security

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