globalise

Atreus is a globalise brand

Globalise – The Global Interim Management Group – enables you to solve tough business challenges. Individually selected from our managed network of thousands of experts worldwide, our managers will rapidly and accurately understand your situation and achieve your specific goals: quickly, reliably and always successfully. Wherever you are in the world and whatever it takes.

// Find out more
globalise
0

Wertsteigerung durch digitale Transformation in der Konsumgüterindustrie und im Handel

Was bedeutet die digitale Transformation für Spieler aus der Handels- und Konsumgüterbranche? Wie kann zum Beispiel der Wandel vom B2B- zum B2C-Unternehmen gelingen? Und auf welche Parameter kommt es an, um im Online-Handel erfolgreich zu bleiben? Über diese spannenden Fragen diskutierten CEWE-CFO Olaf Holzkämper und BDU-Präsident Ralf Strehlau auf Einladung von Atreus am 16. März 2017 – im exklusiven Ambiente der Villa Merton im Frankfurter Diplomatenviertel.

Stimmen der hochkarätigen Referenten zum Thema Digitalisierung

 

„Zum Beispiel verstehen viele Führungskräfte das ‚Du‘ als Botox-Spritze für die Unternehmenskultur. Doch Duzen ist das Ergebnis und nicht die Voraussetzung einer zwanglosen Unternehmenskultur. An das Du par ordre du mufti glaube ich nicht.“

Ralf Strehlau, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
 

„Digitalisierung braucht Begeisterung – auf allen Ebenen: Bottum-up allein fehlt das Geld. Nur Top-down fehlt das Doing. Retrograd wird was draus.“

Dr. Olaf Holzkämper, CFO von CEWE

Sechs Thesen zur Digitalisierung im Bereich Konsumgüter und Handel

1. Frühes Experimentieren sichert Vorsprünge im digitalen Wandel.

Olaf Holzkämper, CFO von CEWE, berichtet, dass CEWE schon 1991 damit begonnen hat, sich auf die Ablösung der analogen Fotografie vorzubereiten – lange bevor die Endkunden zum ersten Mal eine Digitalkamera in Händen hielten. „Man muss sehr frühzeitig mit neuen Ideen experimentieren“, sagt Holzkämper. CEWE hatte damals schnell erkannt, dass der Niedergang der analogen Fotografie drohe: „Der Zwang, auf die nächste Scholle zu springen, hat bei CEWE letztlich die digitale Transformation gestartet.“

2. Unternehmen müssen ihr eigenes Geschäftsmodell notfalls radikal hinterfragen.

CEWE-CFO Holzkämper: „Man muss sich selbst fragen: Unter welchen Bedingungen kann es mein Unternehmen überhaupt noch geben? – ganz nach dem Motto: Der Kaufmann, der sich keine Sorgen macht, bekommt welche.“ Gleichzeitig gelte es, das Unternehmen auch durch die Brille (potenzieller) Investoren zu betrachten, für die sich die Frage stelle: „Will ich mein Geld in dieses Unternehmen investieren?“ CEWE gehört zu den Unternehmen, die diese Frage mit einer radikalen Antwort gekontert haben. In den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren entwickelte sich das klassische B2B-Unternehmen zum B2C-Spieler – heute kennt mehr als jeder zweite Deutsche das CEWE-Fotobuch. Der Weg war nicht einfach und so auch nicht vorherzusehen, sagt Holzkämper. 

 

„Mit Blick auf ihre Digitalisierung setzen viele mittelständische Unternehmen noch zu stark allein auf die IT und zu wenig auf eine übergeordnete Strategie, die Customer Experience und die dafür notwendige Veränderung in der Arbeits- und Unternehmenskultur.“

Dr. Harald Linné, Managing Partner bei Atreus und Member of the Executive Board

3. Auf Fairness und Fehlertoleranz kommt es an.

In Deutschland werden Fehler häufig noch bestraft. „Es ist nicht schlimm, Fehler zu machen, solange man daraus lernt“, so CEWE-CFO Holzkämper. „Man muss auch einmal hemdsärmelig drauflos arbeiten. Jeder sollte etwas wagen und neue Dinge ausprobieren. Auf keinen Fall darf man den Projektleiter dafür an die Wand nageln, wenn eine Idee mal nicht wie gedacht funktioniert hat.“ Dieses positive Umgehen mit Fehlern sei eine Eigenschaft, die auch erfolgreiche Start-ups ausmache. Hinzu komme eine gewisse Flexibilität. So stieg CEWE kurzerhand in den kommerziellen Onlinedruck ein, um die unterjährige Saisonalität abzumildern – und kaufte eine Offset-Druckerei, weil der Digitaldruck nicht für alle Produktgruppen funktionierte.

4. Ohne Wertewandel gibt es keinen digitalen Veränderungsprozess.

„Culture eats strategy for breakfast“, wusste schon Management-Vordenker Peter Drucker. Ohne die richtige Kultur und die passenden Werte wird die digitale Transformation scheitern, sind sich BDU-Präsident Ralf Strehlau und CEWE-CFO Olaf Holzkämper einig. Es komme auf Freiheit und agiles Projektmanagement an. Doch aktuell, so Strehlau, zeigt sich noch, dass die Werteprofile von traditionellen Versandhändlern einerseits und Pure Playern im E-Commerce andererseits im direkten Vergleich stark voneinander abweichen. Oft passen die tradierten Werte des Unternehmens nicht zur digitalen Transformation. Doch für einen Kulturwandel reicht es nicht aus, vermeintlichen Patentrezepten zu folgen: „Zum Beispiel verstehen viele Führungskräfte das ‚Du‘ als Botox-Spritze für die Unternehmenskultur“, bemerkt Strehlau. „Doch Duzen ist das Ergebnis und nicht die Voraussetzung einer zwanglosen Unternehmenskultur. An das Du par ordre du mufti glaube ich nicht.“

5. Im Online-Handel gilt: Eine Marke, die online nicht gefunden wird, ist auch nicht relevant.

Die Online-Sichtbarkeit ist ein ausgesprochener Key-Indikator, sagt Ralf Strehlau. Er berät als Interim Manager in allen Fragen der Digitalisierung. „Die Online-Sichtbarkeit als Kennzahl sollte man jedem Vorstand und jedem CEO ins Gebetbuch schreiben.“ Ein interessanter Zusammenhang bestehe zudem zwischen der Online-Sichtbarkeit und der Kosten-Umsatz-Relation: Zalando habe seine Marketingausgaben vor allem deshalb so kräftig senken können, weil die Online-Sichtbarkeit dauerhaft extrem hoch sei.

6. Wer zu spät in den Entscheidungsprozess der Kunden einsteigt, verliert.

„Unternehmen müssen die Entscheidungsprozesse ihrer Kunden besser verstehen lernen“, so BDU-Präsident Strehlau. In der Textilbranche oder im Buchhandel laufen Käufe in der Regel sehr impulsorientiert ab. Es geht darum, einen Kunden in den Shop zu holen, die richtigen Kaufimpulse zu setzen und die Conversion zu maximieren. Das gilt auch im stationären Handel, wo je nach Branche bis zu 80 Prozent der Käufe impulsorientiert ablaufen. Wer dagegen einen Satz Reifen kaufen oder eine Garage bauen will, hat einen konkreten Bedarf und sucht nach der Lösung für ein Problem. Online machen geplante, bedarfsorientierte Käufe etwa 72 Prozent aus. In diesem Fall dauert der Kaufentscheidungsprozess deutlich länger: „Wer in diesen Prozess zu spät einsteigt, verliert“, weiß Strehlau. Im Online-Vertrieb von Betongaragen hat Strehlau die Erfahrung gemacht, dass Konfiguratoren ein probates Mittel sind, um den Kunden früh für sich zu begeistern. „Viele Kunden begreifen diesen Konfigurator mittlerweile als echten Service.“ Nebenbei gewinne man durch die Analyse der Konfigurationen auch viele wertvolle Informationen, um den Kunden immer zielgenauer zu bedienen.

Atreus ist Ihr Impulsgeber und Motor der digitalen Transformation

Atreus Manager verfügen über die Prozess- und Projektkompetenz sowie das notwendige Branchen-Know-how, um anspruchsvolle Digitalisierungsaufgaben in einem ganzheitlichen Ansatz zu lösen – individuell auf die Situation und die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten. Bei Bedarf analysiert ein interdisziplinäres Team aus Atreus Managern gemeinsam mit Ihnen in einem Intensiv-Workshop, wo Sie innerhalb der digitalen Transformation stehen.

Dabei richten wir den Blick sowohl auf Teilaspekte wie Vertrieb, Supply Chain, Operations oder Workspace als auch auf Ihr Gesamtunternehmen. Im Anschluss entwickelt das Team gemeinsam mit Ihnen eine priorisierte Liste denkbarer Projekte – und liefert Ihnen das passende Atreus Team für die rasche und professionelle Umsetzung.

Mit „Challenge your own business“ bieitet Atreus seinen Kunden einen Service, mit dem aus einer Überlegung in der digitalen Weiterentwicklung eines Unternehmens ein konkreter Umsetzungsplan entsteht: Wo und wie packe ich das Thema der digitalen Weiterentwicklung in meinem Unternehmen an?

Kommen Sie aus einer Überlegung in der digitalen Weiterentwicklung Ihres Unternehmens zu einem konkreten Umsetzungsplan und fragen Sie unverbindlich einen Gesprächstermin oder weitere Informationen zum Workshop „Challenge your own business“ an.

+49 89 452249-540 kontakt(at)atreus.de

Stimmen der Gäste zur Atreus A·lounge

 

„Auf diesem Wege nochmals ein ganz herzliches Dankeschön für die gestrige Veranstaltung. Sie hat mir sehr gut gefallen. Neben den beiden interessanten Vorträgen sind mir die Gespräche in einem solchen Rahmen immer wieder auch eine Quelle für neue Ideen/Denkansätze. Und das Networking ist natürlich auch nicht zu unterschätzen.“

Ein Bereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen eines namhaften deutschen Getränkeherstellers
 

„Für den sehr gelungenen gestrigen Abend möchte ich mich auch auf diesem Wege nochmals bedanken. Aus den interessanten Vorträgen und den guten Gespräche nehme ich viele Anregungen mit. Wir würden uns freuen, wenn wir unseren Austausch bei einem Termin in München erneut aufgreifen könnten.“

Ein Standortleiter einer großen deutschen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Atreus ist Marktführer beim Einsatz von Interim Management in Deutschland und einer der größten Anbieter Europas. Wir lösen schwierige operative Management- und Transformationsaufgaben dann, wenn es darauf ankommt – sicher und schnell.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir klären, wie wir Sie schnell und passgenau unterstützen können.

Atreus is a co-founder of Globalise – the market’s leading and largest provider of international interim management. Accelerating change and delivering success. Worldwide. Structured as a global group of leading interim management firms, Globalise has the reach to support you in solving your company’s most important issues around the world.