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Atreus Manager Roundtable Restrukturierung

Welche Soft Skills sind in einer Restrukturierung besonders wichtig? Welche Alternativen gibt es zum Radikalumbau eines Unternehmens? Und was ist beim Versicherungsschutz für CROs besonders zu beachten?

Über diese brisanten Fragen haben erfahrene Restrukturierungsexperten beim Atreus Manager Roundtable Restrukturierung am 19. Oktober 2018 in München diskutiert. In drei Impulsvorträgen und angeregten Diskussionen unter Moderation des Atreus Direktors Dr. Christian Frank zeigten die Experten und gestandene CROs im offenen Austausch die Faktoren, rechtlichen Aspekte, Vorgehensweisen und Herausforderungen für eine erfolgreiche Restrukturierung auf.

 

„Unternehmer müssen anerkennen, dass es in den meisten Fällen keine einfache Lösung gibt. Es gibt kein ´Silver bullet´ oder ´Magic´. Es geht darum, sehr viele Einzelmaßnahmen in hoher Geschwindigkeit konsequent umzusetzen. Und am Ende braucht es dafür auch Zeit.“

Rainer Nagel, Atreus CEO

Was macht eine erfolgreiche Restrukturierung aus?

Kernthese 1: Restrukturierer müssen rasch unterschiedliche Interessen in Einklang bringen

Besonders in komplexen Situationen ist Kompetenz beim Umgang mit Konflikten existenziell wichtig. Da private und geschäftliche Angelegenheiten in einer Restrukturierung oft verschmelzen, sollten CROs wahre Meister darin sein, unterschiedliche Interessen zu identifizieren und miteinander in Einklang zu bringen – und das schnell: Eine Restrukturierung muss binnen weniger Tage in die Umsetzungsphase gehen, und Teilprojekte wie Personalmaßnahmen sind innerhalb weniger Wochen abzuschließen. Die Lösung wesentlicher Konflikte ist hier entscheidend, auch wenn es schwerfällt: In komplexen Situationen mit vielen Pain Points und Betroffenen in der Organisation gestaltet sich die Umsetzung schwieriger und dauert naturgemäß länger. „Unternehmer müssen anerkennen, dass es in den meisten Fällen keine einfache Lösung gibt. Es gibt kein ´Silver bullet´ oder ´Magic´. Es geht darum, sehr viele Einzelmaßnahmen in hoher Geschwindigkeit konsequent umzusetzen. Und am Ende braucht es dafür auch Zeit“, sagt Atreus-CEO Nagel.  

Kernthese 2: CROs müssen Vertrauen und Transparenz schaffen, besonders bei kulturellen Defiziten

Viele CROs stehen vor dem Problem, dass die Unternehmensführung die Schwächen des eigenen Geschäfts nicht identifizieren kann oder nicht dazu bereit ist, mit diesen konsequent umzugehen. Wie sollte ein Sanierer reagieren, wenn der Chef die Probleme seines Unternehmens nicht akzeptiert, die Unternehmenskultur erhebliche Defizite aufweist oder die Mitarbeiter kein Mitspracherecht haben? Restrukturierer müssen hier für Transparenz sorgen: Was sind die Fakten? Wo liegen die drängendsten Probleme? Sind sie schon von anderen Beratern angesprochen worden? Findet ein Dialog oder eher ein Monolog im Unternehmen statt? Die Konfrontation mit der Realität verursacht für das Management oft Schmerzen, ist aber notwendig, um die Probleme schnell und zielsicher zu lösen. Und selbst wenn die Unternehmensführung angesichts dieses Rendezvous mit der Realität dem Maßnahmenplan der Restrukturierungsexperten zustimmt, wird die Umsetzung nicht selten unbewusst boykottiert. Die Schaffung von Transparenz und vertrauensbildenden Maßnahmen sind hier extrem wichtig: „Die Gesellschafter wissen häufig nicht, was stimmt und was nicht stimmt“, sagt Thomas Lützenrath, Atreus Manager. Insgesamt muss man bei der Umsetzung von Restrukturierungsmaßnamen die Führungskräfte eng zusammenführen. „Denn wenn das Team gut funktioniert, funktioniert auch die Umsetzung“. 

Kernthese 3: Optimierung und Effizienzsteigerung statt Radikalumbau – oft die bessere Lösung

Umsatz und Ertrag im Unternehmen waren seit Jahren rückläufig, unter den Händlern herrschte Unzufriedenheit, der Vertrieb lief nicht reibungslos – was nun? „Die Optimierung des Vertriebs war ein wesentlicher Bestandteil des Programms, um den Trend umzukehren“, erklärt Atreus Manager Thomas Lützenrath. Er ist seit Anfang des Jahres als Restrukturierungsexperte bei einem großen deutschen Unternehmen mit Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe tätig. Er leitete Maßnahmen wie ein Händlerbindungsprogramm, die Optimierung von Cross Selling, die Definition neuer Vertriebskanäle und Kundensegmente sowie das Customer Care Management ein. Das Fazit: Ein Radikalumbau ist nicht immer notwendig, um ein Restrukturierungskonzept zum Erfolg zu führen. Oft lassen sich die Verluste schon über eine bereichsübergreifende Optimierung und Effizienzsteigerung aufholen. 

Kernthese 4: Guter Versicherungsschutz ist für Restrukturierer extrem wichtig

Besonders neue Interim Manager müssen bei Mandatsvereinbarungen in insolvenznahen Restrukturierungsfällen vorsichtig sein: Die anwaltliche Begleitung ist eine zwingende Voraussetzung, auch im Hinblick auf Haftungsthemen. „Es ist zu empfehlen, Mandate nur anzunehmen, wenn zuvor D&O-Versicherungsschutz gewährleistet ist. Zudem sollte gewährleistet sein, dass auch die Prämien bezahlt werden“, erklärt Dr. Stefan Krüger, Rechtsanwalt bei der Mütze Korsch Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Handlungsempfehlungen sollten immer plausibilisiert und erst dann umgesetzt werden: „Eine Sanierung kann schiefgehen. Deswegen ist die anwaltliche Begleitung wichtig, besonders in riskanten Fällen“, so Dr. Krüger. Am Ende handelt es sich aber um eine Risikoentscheidung, Versicherungsschutz muss noch vor der Mandatsvereinbarung gesichert sein. In vielen Sanierungskonzepten gibt es hingegen eine individuelle Strategie; in diesen Fällen handelt es sich um eine Geschmacksache und es gibt keine konkreten Vorgaben. 

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