A·network 20 - Agilität

MUT ZUR KURSKORREKTUR 180°-KEHRTWENDE MUT ZUR KURSKORREKTUR 180°-KEHRTWENDE MUT ZUR KURSKORREKTU 180°-KEHRTWENDE MUT ZUR KURSKORREKTUR 180°-KEHRTWENDE MUT ZUR KURSKORREKTUR 180°-KEHRTWENDE MUT ZU KURSKORREKTUR 180°-KEHRTWENDE MUT ZUR KURSKORREKTUR 180°-KEHRTWENDE MUT ZUR KURSKORREKTUR 180°-KEHR WENDE MUT ZUR KURSKORREKTUR 180°-KEHRTWENDE MUT ZUR KURSKORREKTUR 180°-KEHRTWENDE MUT ZUR KURSKOR 180°KEHRTWENDE ERP Der Schweizer Technologiekonzern HUBER+SUHNER beschloss 2006 das Projekt „Stratos“. Ziel ist die konzernweite Einführung von SAP. Mit dem mehrjährigen und anspruchsvollen Projekt will HUBER+SUHNER die administrativen und operativen Bereiche im Unternehmen weltweit in ein einheitliches Informatiksystem einbinden. Im Rahmen von „Stratos“ sollten ferner alle Geschäftsprozesse überprüft, neu definiert und global vereinheitlicht werden. Es galt, die unterschiedlichen Abläufe in den drei Geschäftsbereichen des Unternehmens zu harmonisieren, die Lagerhaltungspolitik für alle Produkte festzulegen, die Preisbildung für Standardkomponenten abzubilden und die Qualität der Stammdaten zu verbessern. Die Vielzahl komplizierter interner Prozesse führte allerdings zunächst dazu, dass der ursprünglich vorgesehene Zeitplan für die SAP-Einführung nicht eingehalten werden konnte. Nach der Entscheidung für SAP im Jahr 2006 wurden in den Folgejahren mehrere Anläufe unternommen, die Implementierung umzusetzen – allerdings jeweils ohne nachhaltigen Erfolg. Im Juni 2010 entschied sich die Geschäftsleitung von HUBER+SUHNER, Atreus mit der Gesamtprojektleitung von „Stratos“ zu beauftragen. Das Projekt war zu diesem Zeitpunkt vorübergehend auf Eis gelegt. Der Managing Partner Rainer Nagel begleitete als Mitglied des Lenkungsausschusses wichtige strategische Entscheidungen. Der Atreus Manager Jürgen Theis konzipierte als Projektleiter eine Projekt-Governance und veränderte so die Projektsteuerung. Eine Erkenntnis: Die gewünschte Standardisierung der Prozesse kann nicht erreicht werden, wenn alle fachlichen Anforderungen berücksichtigt werden. Es geht vielmehr darum, zu schauen, welche Prozesse sich harmonisieren lassen, und daraus Standardisierungen abzuleiten. Darüber hinaus veranlasste Theis einen Strategiewechsel bei der Einführung in den einzelnen Ländern. Die initiale Vorlage für die SAP-Einführung sollte nicht mehr wie ursprünglich geplant in Deutschland entstehen, sondern am Hauptsitz in der Schweiz. Dadurch wird der gerade laufende globale Roll-out deutlich vereinfacht. Der Kostenrahmen für die Einführung in China wurde signifikant unterschritten. […] Die Herausforderung Die Lösung Das Magazin für Interim Management Ausgabe 20 | Oktober 2015 Titel ·content ·editorial ·transformation ·interview zurück vor drucken ·feedback Impressum ·restructure ·changeprogramm ·future ·project Share

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