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Women on Board – Frauen in Aufsichtsräten

In den 160 DAX-Unternehmen sind laut aktuellem WoB-Index 1.629 Aufsichtsräte beschäftigt, davon 238 Frauen. Der Anteil ist mit 14,6 Prozent immer noch viel zu gering, so Monika Schulz-Strelow, Präsidentin von FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte.

Präsidentin FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V., Berlin

Monika Schulz-Strelow

Präsidentin FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V., Berlin

Frau Schulz-Strelow, zu welchen wichtigen Ergebnissen kommt der aktuelle WoB-Index?

Wir stellen fest, dass viele Unternehmen aktiv mehr Frauen in Führungspositionen berufen. Aber unter dem Strich ist der Fortschritt bei den 160 DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen nach wie vor zu gering. Kumuliert betrachtet ist der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen seit Januar 2011 nur um 2,6 Prozentpunkte auf 9,1 Prozent gewachsen. Das geht uns definitiv nicht schnell genug. 

In Deutschland sind immer noch relativ wenige Frauen in Vorstandspositionen bzw. Aufsichtsräten vertreten. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Was muss sich ändern?

Wir haben seit nunmehr elf Jahren eine freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft, mehr Frauen in Führungspositionen zu holen. Doch trotz des wachsenden öffentlichen Drucks passiert zu wenig. Die Notwendigkeit der Veränderung wird noch nicht von allen Unternehmen ernst genommen. Aus unserer Sicht fehlt die gesetzliche Verpflichtung, die die Unternehmen zum Handeln zwingt. Wir sehen es am Beispiel unserer Nachbarländer in Europa, dass die Fortschritte dort am größten sind, wo es eine gesetzliche Mindestquote gibt. 

Welche Veränderungen würden Sie befürworten, um eine innovative Aufsichts- bzw. Beiratstätigkeit anzustoßen?

Auf diese Frage gibt es keine leichte Antwort. Sicherlich würden gemischte Teams in den Aufsichtsräten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kultur der Kontrollorgane zu verändern. Denn wir müssen langfristig von der rückwärtsgewandten Arbeitsweise der reinen Kontrolle hin zur zukunftsorientierten Betrachtung kommen, die beispielsweise die Strategieentwicklung mit umfasst. Auch die Vergütungsstruktur müsste überdacht werden. Ich halte eine ausreichende Vergütung für wichtig, die Aufsichtsratstätigkeit kann kein Ehrenamt mehr sein. 

Was sind Ihrer Ansicht nach die wichtigsten Fähigkeiten, die ein/e Aufsichts- bzw. Beirat/-rätin mitbringen muss?

Erfahrungen aus einer Managementposition in einem Unternehmen erleichtern die Arbeit im Aufsichtsrat. Hinzu kommen nach Möglichkeit Markt- und Branchenkenntnisse, damit die vom Vorstand vorgelegten Strategien bewertet werden können. Diese fachliche Eignung muss durch eine charakterliche Stärke ergänzt werden, und eine Aufsichtsrätin oder Beirätin muss sich durchsetzen können. 

Welche Strategie verfolgt FidAR und wie gehen Sie vor?

Unser Ziel ist die nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsräten deutscher Unternehmen. Wir versuchen, den öffentlichen Druck auf die Entscheider in Unternehmen, Politik und Wissenschaft aufrechtzuerhalten und fordern messbare Veränderungen ein. Mit dem WoB-Index haben wir die Transparenz erhöht und ein Ranking geschaffen, das die DAX-Unternehmen genau verfolgen. Zudem unterstützen wir gesetzgeberische Maßnahmen, bringen Verbände mit dem gleichen Anliegen zusammen und bündeln somit die Kräfte. 

Dieser Artikel ist in der folgenden Gesamtausgabe der A.network "Aufsicht (Ausgabe 10)" erschienen

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Aufsicht – ist das nicht eine Frage der Perspektive? Ist es die Sicht auf die Dinge oder richten wir den Blick nach oben? Geht es um Kontrolle – oder um Weitsicht und Innovation? In dieser Ausgabe von A·network nähern wir uns dem Thema daher aus den unterschiedlichsten Sichtweisen.

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