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Schritt für Schritt

So gelingt Ihr perfektes Interim Profil

Heben Sie sich mit Ihrem Profil von anderen ab

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Mehr Erfolg – mit dem perfekten Profil

In diesen kurzen Videos zeigen wir Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt Ihr Interim Profil im Atreus Portal erstellen oder optimieren können. So erhöhen Sie die Chance, für passende Mandate gefunden und für mögliche Kundenprojekte vorgeschlagen zu werden.

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1 | Das Atreus Portal

Es ist substanziell, dass wir Sie, Ihren Werdegang und Ihre Kompetenzen umfassend kennen, um Sie schnell und passgenau für mögliche Mandate zu kontaktieren. Nehmen Sie sich daher die Zeit, sich gründlich im Atreus Portal einzugeben. Sie können Ihr Profil übrigens auch für andere Zwecke exportieren.

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2 | Erste Schritte im Atreus Portal

Welche Eckdaten müssen potenzielle Mandate für Sie erfüllen, um interessant zu sein? Welche Informationen sind für uns besonders wichtig, um Sie für potenzielle Mandate auszuwählen?

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3 | Aufbau und Struktur

In diesem Video werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Elemente im Portal. Damit Leser:innen Ihres Profils einen schnellen Eindruck darüber erhalten, wer Sie sind und wofür Sie stehen, ist es unerlässlich, alle Felder im Portal optimal zu nutzen.

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4 | Kompetenzprofil & Executive Summary

Wie können Sie Ihr Kompetenzprofil und die Executive Summary optimal ausfüllen? Was gilt es zu beachten, um schnell und passgenau gefunden zu werden? Hier erhalten Sie wertvolle Tipps!

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5 | Berufserfahrungen

Willkommen beim Kern Ihres Profíls: dem beruflichen Werdegang! Worauf kommt es an, was gilt es zu beachten?

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6 | Ausbildung, Skills & Aktivitäten

Wie pflegen Sie die Bereiche “Ausbildung”, “IT-Skills”, “Sprachen” und “Andere Aktivitäten” im Atreus Portal? In diesem Video erfahren Sie es.

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Ihr Weg ins Portal

Das Atreus Portal ist Ihr digitaler Hub-für-Alles und ein Muss für zeitgemäßes Management auf Zeit. Hier können Sie Ihr Profil anlegen, Ihre Verfügbarkeit aktualisieren und Ihre Mandate verwalten.

© ipopba – stock.adobe.comDr. Christian Frank, Jens Wassenhoven und Peter Hartmann vor einem Sales Chart mit aufsteigendem Pfeil.© ipopba – stock.adobe.comDr. Christian Frank, Jens Wassenhoven und Peter Hartmann vor einem Sales Chart mit aufsteigendem Pfeil.

Blogbeitrag

Im B2B Sales entscheiden radikale Kundenorientierung und Mentalität

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Im Rahmen des Atreus Digital Roundtables “Sales Conference 2022” sprachen wir mit Atreus Partner & Mitglied des Executive Board, Dr. Christian Frank, sowie den Atreus Managern Dr. Jens Wassenhoven und Peter Hartmann.

Die erfolgversprechendsten Vertriebspraktiken im B2B Sales.

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© ipopba – stock.adobe.comDr. Christian Frank, Jens Wassenhoven und Peter Hartmann vor einem Sales Chart mit aufsteigendem Pfeil.AtreusPlay

Vertriebseffizienz und Digitalisierung sind zu optimieren

Dr. Christian Frank: “Man hat das Gefühl, dass Sales im Interim Management gar nicht eine so entscheidende Rolle spielt. Man spricht immer von engen Kundenbeziehungen, die möglicherweise durch Interim Management nicht gut gehalten werden können, weil man ja als Interim Manager auch bald wieder geht. Ich finde es aber extrem wichtig, weil wir auf der Topline noch deutlich mehr machen können. Wir können auch was die Vertriebseffizienz und die Digitalisierung anbelangt viel optimieren. Ich glaube, da liegt ein riesiges Potenzial, und ich freue mich, mit der Community, die wir heute eingeladen haben, auch künftig die Diskussion fortzuführen und zu spannenden Erkenntnissen zu kommen.”

Dr. Jens Wassenhoven im Gespräch vor einer Schautafel zu Teaming und Kommunikation

Womit können sich Unternehmen hinsichtlich Sales Excellence im B2B-Bereich am besten vom Wettbewerb abheben?

Jens Wassenhoven: “Das ist eine ganz einfache Frage. Nämlich mit radikaler Kundenorientierung – vom CEO bis zum Azubi, vom Vertrieb bis zum Controlling. Das ganze Unternehmen hat einen Zweck, nämlich eine Dienstleistung am Kunden. Da geht es natürlich um richtige KPIs, aber auch um Mentalität. Und wer die richtige Mentalität mitbringt, der hat den Kunden gewonnen.”

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Aufzeichnung der Veranstaltung “Sales Conference 2022” ansehen

Die Markt- und Kundenzugang befindet sich in einem starken Wandel. Was gestern noch funktioniert hat, erfüllt nicht mehr die gesteckten Ziele. Wie gelingt es die zunehmenden Ansprüche der Kunden zu erfüllen, sei es vor Ort, remote oder digital. Darüber sprachen die Atreus Direktoren Dr. Chrisitan Frank und Jessica Breuer mit den Atreus Managern Dr. Jens Wassenhoven, Peter Hartmann, Ingo Schied und dem Sales-Experten Dr. Christof Thywissen.

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B2B Sales

Unternehmen durch schwere Zeiten zu führen, erfordert sturmerprobte Profis mit Power und Fingerspitzengefühl.

Wir unterstützen Sie bei Herausforderungen im Bereich Sales mit folgenden Leistungen:

Peter Hartmann im Gespräch vor einer Schautafel mit den Begriffen Teaming, Kommunikation und Vertrauen.

Wo liegen derzeit in deutschen Unternehmen die größten Herausforderungen im B2B Sales?

Peter Hartmann: “Die größten Herausforderungen im B2B Sales liegen meiner Meinung nach in der Effizienz. Wir haben immense Effizienzpotentiale im Vertrieb von der Leadgeneration über das Leadmanagement bis hin zum eigentlichen Verkaufsprozess und dann dem Customer Journey, der sich anschließt. Da werden sehr viele Ressourcen vergeudet mit einem wenig befriedigenden Ergebnis für Kunde und für Unternehmen. Das ist ein gesamter Prozess, den wir angehen müssen – wo wir besser und effizienter werden können.”

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Atreus News: Zugang zu geballtem Know-how

Alles neu. Alles anders. Die Industrie befindet sich mitten in einer Schockwelle des Wandels. Wer nicht informiert ist, wird ausgebremst. Das Atreus Experten-Netzwerk tauscht Know-how aus und gibt wertvolle Anregungen. Seien Sie dabei und immer einen Schritt voraus!

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Blogbeitrag

Operations im Spannungsfeld zwischen Bestandszielen und Rohstoffpreisen

Gespräch mit Atreus Direktorin Petra Becker

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Im Rahmen des Atreus Digital Roundtables “Operations – Time to Shine” sprachen wir mit der Atreus Direktorin Petra Becker, einer ausgewiesenen Expertin in den Bereichen Controlling und Supply Chain.

Bestandsziele versus Rohstoffpreise – was zählt?

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Video: Petra Becker zu RohstoffpreisenAtreusPlay

Petra Becker: Das ist ein guter Punkt, und er wird in den Unternehmen und unter unseren Kunden viel diskutiert. Grundsätzlich können wir nur sagen: Wenn schon, dann muss es ein strategisch dezidierter Zukauf für das nächste Jahr sein. Denn man weiß ja nicht, was im nächsten Jahr auf uns zukommen wird. Es gibt bestimmte Branchen, in denen von einer Rezession die Rede ist und in denen es erste Anzeichen dafür gibt. Bei diesen Branchen sollte man vorsichtig sein. Wenn aber klar ist, dass der Kunde das nächste Jahr überleben wird, dann ist es wichtig, den Kauf abzuwägen. Kann man es sich leisten? Also die Abwägung zwischen Kauferfolg und dem Zinssatz, wie der Vergleich mit einem Bankkredit. Und dann spielen natürlich auch die Haltbarkeit der Materialien und die Reichweite eine Rolle. Diese und andere Faktoren müssen abgewogen werden und dann kann eine Entscheidung getroffen werden. Oder Sie treffen die Entscheidung gemeinsam mit dem Kunden, für den Sie diese zusätzliche Anschaffung tätigen würden, und teilen das Risiko. Der Kunde beteiligt sich an der Finanzierung des Zukaufs, weil er auch einen besseren Preis erzielen will. Ich kann nur appellieren – wenn ein guter Sales- und Operations-Prozess vorhanden ist, haben Sie die Möglichkeit, dies mit allen Beteiligten intern und extern abzustimmen.

Aufzeichnung der Veranstaltung “Operations – Time to shine!” ansehen

Die derzeitigen Krisen wirken wie ein Brennglas und machen Missstände in Auf- und Ablauforganisationen unmissverständlich deutlich. Ineffizienzen und Verschwendung in Prozessen können im Regelbetrieb oftmals überdeckt werden; aber der derzeitige multidimensionale Anspannungsgrad macht dies unmöglich. Die Krisen der Vergangenheit haben es gezeigt. Man kann auch gestärkt aus solch einer Situation herauskommen. Wer seine Hausaufgaben in dieser Situation macht und nach operativer Exzellenz strebt, kann sich vor seinen Wettbewerbern positionieren. Darüber sprachen die Atreus Direktoren Dr. Simon Mehler und Stephan Haimerl mit der Atreus Managerin Petra Becker und dem Procurement Spezialisten Michael Orzinski.

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Blogbeitrag

Restrukturierung an der Schnittstelle zwischen Heute und Morgen

Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber

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Im Rahmen des Atreus Digital Roundtables “Die Kunst der Restrukturierung im 21. Jahrhundert” sprachen wir mit dem Makroökonomen Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber, Vollmitglied im Club of Rome, Lancet Kommission, FDP, Beirat der Bundesregierung “Sustainable Finance”.

Was ist die Kunst der Restrukturierung im 21. Jahrhundert?

Statement Professor Dr. Dr. Stefan Brunnhuber Blick in Kamera

Wir sprechen heute über die „Kunst der Restrukturierung im 21. Jahrhundert“ – angelehnt an ihren Buchtitel „Die Kunst der Transformation“. Darin beschreiben Sie unter anderem, dass Kreislaufstrategien für die Transformation wichtig sind. Worin besteht aus Ihrer Sicht die „Kunst der Restrukturierung im 21. Jahrhundert“?

Prof. Stefan Brunnhuber: Ich glaube, dass die Kunst der Restrukturierung darin besteht, zu verstehen, dass wir in einer Zwischenzeit leben, in der die meisten makro- und mikroökonomischen Vorgänge nicht zyklisch sind, kommen und gehen, sondern so lange bleiben, bis sie gelöst sind. Klimafragen gehen nicht weg, Artenverlust geht nicht weg, asymmetrische Kriege auch nicht, Energiesicherheit oder -unsicherheit auch nicht. Und so wird es darum gehen, dass Restrukturierung diese nichtlinearen, nichtproportionalen Veränderungen zulässt. Hin zu einer neuen Form des Zusammenlebens, hin zu einer neuen Form des gesellschaftlichen Aggregatzustandes. An der Schnittstelle zwischen heute und morgen steht auf weiten Strecken die Restrukturierungsbranche.

Wo liegen die Prioritäten?

Statement Professor Dr. Dr. Stefan Brunnhuber

Was war für Sie die wichtigste Frage, die am heutigen Atreus Roundtable Restruktrierung gestellt wurde? Können Sie diese bitte aus ihrer Perspektive nochmal beantworten?

Prof. Stefan Brunnhuber: “Die wichtigste Frage für mich war, dass es eine Analogie zwischen Makro und Mikro, zwischen dem Kleinen und dem Großen, zwischen dem Ziel und dem System, zwischen der Theorie und der Praxis, zwischen Wissenschaft und der konkreten Tätigkeit im Unternehmen gibt. Das zeigt mir, dass wir in einer Welt leben, in der wir immer beide Seiten benötigen. Das war für mich eine ganz wichtige Frage und ein wichtiger Beitrag.”

Warum ist die Restrukturierungsbranche so entscheidend für die Transformation?

Statement Professor Dr. Dr. Stefan Brunnhuber mit sprechender Hand

Sie sagen, dass die Restrukturierungsbranche im Transformationsprozess genau an der Schnittstelle zwischen heute und morgen steht. Warum ist die Restrukturierungsbranche so entscheidend für die Transformation?

Prof. Stefan Brunnhuber: “Die Restrukturierungsbranche ist deshalb so entscheidend, weil sie ja konkret in den Unternehmen aktiv ist, die noch nicht insolvent sind oder eben buchstäblich restrukturiert werden müssen. Und dann stellt sich die Frage – wohin restrukturiert? Deshalb steht sie an der Schnittstelle zwischen Heute und Morgen.”

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Könnten CBDC weiterhelfen?

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In Deutschland geht das Gespenst der Deindustrialisierung um. Wir erleben Insolvenzen, wir gehen von einer Verschlechterung des Wirtschaftsklimas aus, von einer drohenden Rezession. Könnte CBDC als parallele Alternativwährung der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft helfen? Und können Sie CBDC in ein paar Sätzen erklären?

Prof. Stefan Brunnhuber: “Der Abkürzung CBDC steht für Central Bank Digital Currencies, also Zentralbankgeld, welches digitial herausgegeben wird. 85 Zentralbanken arbeiten bereits im experimentell Bereich mit diesen Währungsformen. Es geht darum, dass Teile der Transaktionen über dieses geldpolitische Instrument organisiert sind und damit zusätzliche Liquidität in den Markt kommen kann, über Staatsanleihen, aber auch über Direktfinanzierungen von öffentlichen Vorgängen und damit auch Nachhaltigkeit finanzierbar ist. Das ist der Sinn, dass Zentralbanken, dass Geldpolitik, dass selbst das Zentralbankmandat im Kern diesen Auftrag mit erfüllt. Im Kern haben Zentralbanken mit der Preisstabilität als wichtigstes Mandat im Grunde genommen dafür bereits die Voraussetzungen.”

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Podcast

Wachsen im Lebensmittel-Einzelhandel

In RegalPlatz by Lebensmittel Praxis

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Atreus Direktor und Einzelhandels-Experte York von Massenbach war am 28. September 2022 zu Gast beim Podcast RegalPlatz “#22 Wachsen im LEH” von der Lebensmittel Praxis.

Den vollständigen Podcast-Beitrag können Sie hier hören:

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© gopixa – stock.adobe.comatreus_header 20221013 york von massenbach audio beitragAtreusPlay
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„Für Premiummarken gibt es bessere Zeiten als jetzt, um in den Lebensmitteleinzelhandel einzusteigen.“

Worüber wird in diesem Podcast gesprochen? York von Massenbach beantwortet die folgenden Fragen:

  • 01:42 Was sind aktuell die Themen, mit denen Sie sich beschäftigen?
  • 08:40 Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um in den Lebensmitteleinzelhandel zu expandieren?
  • 11:25 Wenn ein Hersteller in den Handel einsteigt, gibt es drei Möglichkeiten. Welches ist der richtige Weg?
  • 14:14 Bei Julius Meindl sind Discounter-Listungen ein rotes Tuch. Ist diese Haltung gegenüber dem Discounter heute noch zeitgemäß?
  • 16:25 Sind Premiummarken in ihrem Preissegment resistenter gegen Inflationsängste?
  • 20:00 Was bedeutet es konkret für die Markenhersteller, dass der Preis wieder an Bedeutung gewinnt?
  • 21:47 Ist es die richtige Strategie für einen Vollsortimenter, sich als Discounter zu positionieren?
  • 24:40 Wie kommt beides unter einem Dach zusammen und wie kann es funktionieren, dass einerseits die Markenhersteller in Richtung Premium zielen und andererseits die Vollsortimenter mit ihrer omnipräsenten Werbung die günstigsten Angebote anpreisen. Die beiden Strategien sind ja gegensätzlich.
  • 28:00 Wie beurteilen Sie die Situation des Bio-Lebensmitteleinzelhandels? Und wenn Bio, dann lieber zum Supermarkt?
  • 31:55 Wie ist zu beurteilen, dass die nachhaltigere Lösung inzwischen häufig die günstigere Lösung ist?
  • 33:35 Welchen Stellenwert wird die Nachhaltigkeit bei den Auswahlkriterien der Einkaufsabteilung in Zukunft haben?
  • 35:40 Die “Mittel”-Marken haben es derzeit schwer. Entweder wird man eine Premiummarke oder produziert nur noch Eigenmarken. Gibt es für Markenhersteller nur diese beiden Wege?
  • 37:35 Welche Rolle spielen in Zukunft die Lebensmittellieferdienste?
  • 45:20 Wie schätzen Sie das Abholangebot “Click & Collect” ein?
  • 49:20 Ist es für Anbieter von Lieferdiensten entscheidend, ein Großhandelsunternehmen im Hintergrund zu haben?
  • 53:00 Gibt es ein ausreichendes Potenzial für Lebensmittel-Lieferdienste in ländlichen Regionen?
  • 55:40 Gehört die Zukunft den Omnichannel-Anbietern?
  • 58:20 Was hat Sie zuletzt im Supermarkt gestört?

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Blogbeitrag

Erschöpft statt cool – Adidas muss wieder begeistern

Im Beitrag vom 25. August 2022 in der WirtschaftsWoche kommentiert Atreus Direktor York von Maßenbach den Creative Drain bei Adidas.

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Erschöpft statt cool – Adidas muss wieder begeistern

Im Beitrag vom 25. August 2022 in der WirtschaftsWoche kommentiert Atreus Direktor York von Maßenbach den Creative Drain bei Adidas. Einige Auszüge aus dem Artikel:

Der vorzeitige Abgang von Chef Kasper Rorsted offenbart, dass es Adidas an Zugkraft fehlt. Ein Nachfolger muss die Sportmarke neu beleben – und schwierige Partner auf Linie bringen.

Klare Worte sind ein zentraler Teil des Geschäftsmodells von Kanye West, mal lobt der US-Rapper Donald Trump in den höchsten Tönen, mal beschimpft er Gegner auf tiefstem Niveau. Und Mitte Juni wandte er sich in einer Instagram-Nachricht persönlich an Adidas-Chef Kasper Rorsted. „An Kasper“, schrieb West in dem mittlerweile wieder gelöschten Beitrag: „Ich werde diese eklatanten Kopien nicht länger dulden.“ Der Grund für seinen Zorn: Kurz zuvor vorgestellte Adiletten sähen von ihm entworfenen Yeezy-Schlappen verblüffend ähnlich. „Dieser Schuh ist ein gefälschter Yeezy, made by Adidas“, schrieb West und beendete seine Tirade mit der Forderung nach einem Austausch unter Männern: „Kasper, komm und sprich mit mir.“

Kanye West
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„Ich werde diese eklatanten Kopien nicht länger dulden. Dieser Schuh ist ein gefälschter Yeezy, made by Adidas“

Kanye West

Dass West so auf den Adidas-Chef losging, war vor allem deshalb erstaunlich, weil die beiden eigentlich eine erfolgreiche Allianz bilden. Seit 2015 kooperiert der fränkische Sportartikelhersteller mit dem Rapper aus Chicago. Sichtbarstes Ergebnis sind die von West designten Yeezy-Sneaker. Die sind limitiert, extravagant, teuer – und ausnehmend erfolgreich. Die „New York Times“ schätzte zuletzt, dass die Yeezy-Kollektionen allein 2019 rund 1,3 Milliarden Euro umgesetzt haben.

Dass sich sein wichtigster Markenbotschafter frontal gegen ihn gewendet hat, lastet angesichts von Wests bekannter Unberechenbarkeit niemand Rorsted persönlich an. Und doch passt die Attacke des Popstars ins zunehmend besorgniserregende Bild, das sich einige Investoren und auch Aufsichtsräte zuletzt vom Adidas-Vormann gemacht haben: Dem vor allem als Zahlen- und Effizienzoptimierer bekannten Rorsted fehlt das feine Gespür für die Empfindsamkeiten der Kreativen und damit auch der Markenführung. In der Folge seien die Produkte der weltweiten Nummer zwei der Sportartikelbranche nicht mehr ganz so angesagt wie die einiger Konkurrenten. Adidas drohe deshalb im Wettbewerb empfindlich zurückzufallen.

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„Da sind sehr viele Kreative am Werk, die muss man begeistern“

York von Massenbach

Auf Jahressicht hat die Adidas-Aktie fast die Hälfte ihres Werts verloren, deutlich mehr als der ewige Rivale Nike (gut minus 20 Prozent) und der deutsche Wettbewerber Puma (minus 40 Prozent). Die gesamte Branche leidet unter den anhaltenden Coronablockaden in China, die die Umsätze dort über vier Quartale hinweg einbrechen ließen.

Beobachter sehen jedoch auch hausgemachte Probleme: „Adidas ist nach wie vor eine hochattraktive Marke, aber hat in Teilmärkten an Attraktivität verloren“, urteilt Tobias Gröber, Chef der Ispo, der weltgrößten Fachmesse für Sportartikel und -mode in München. Die Marke lebe auch über die Mitarbeiter, sagt Gröber. „Und hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert.“

„Da sind sehr viele Kreative am Werk, die muss man begeistern“, sagt auch York von Massenbach, Direktor der Managementberatung Atreus in München. Emotionen spielten zudem eine deutlich größere Rolle als in anderen Branchen.

Als sich Rorsteds Vorgänger Herbert Hainer 2016 nach 16 Jahren Amtszeit verabschiedete, gab es ein großes Fußballspiel mit „Danke, Herbert“-Trikots. Ähnlich emotional dürfte das Amtszeitende des Dänen nicht ausfallen. „Herbert Hainer haben sie damals wahnsinnig nachgetrauert“, sagt Gröber. „Der große Unterschied zu Nike war die Art, wie er die Adidas-Mitarbeiter geführt hat: nicht nur professionell, sondern auch mit Herz.“

„Keine Must-haves mehr“

Rorsted führte mehr mit Hirn, trieb Aktie und Rendite nach oben – und nahm dafür zahlreiche Abgänge in Kauf. „Adidas hat an entscheidenden Stellen viel Personal eingespart, da ging viel Kreativität verloren“, sagt ein Branchenkenner. „Das sieht auf Kosten-Seite natürlich erst einmal gut aus – aber man muss aufpassen, dass eine Marke auf diese Weise nicht austauschbar wird.“

York von Massenbach
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„Die Begehrlichkeit von Adidas ist etwas abgeflaut. Bei Innovationen traut man direkten Wettbewerbern mehr zu. Es ist auch entscheidend, dass der neue CEO den US-Markt bespielen kann. Adidas ist hier deutlich hinter Nike zurückgefallen. Auf dem reifen amerikanischen Markt ist das Aufholpotenzial wesentlich höher als im volatilen China.“

York von Massenbach

Es wäre gerade jetzt besonders wichtig, die Begehrlichkeit der Konsumenten neu zu entfachen – vor allem im Problemmarkt China, der besonders abhängig ist von Trends. „Als Yeezy, der Superstar und Drei-Streifen-Trainingsanzüge angesagt waren, ging es Adidas gut“, sagt ein Exmanager eines chinesischen Adidas-Konkurrenten: „Aber heute gibt es nichts in der Adidas-Produktlinie, was ähnlich frisch und aufregend ist.“

Die Schweizer Bank UBS urteilte in einer Analyse Ende Juli, „Adidas’ Marken-Momentum scheint sich nicht zu beschleunigen“. Der deutsche Konzern habe es nicht geschafft, „bei den Verbrauchern die nötige Aufmerksamkeit zu erlangen, um seine mehrjährige Durststrecke zu überwinden“. Handelsexperte von Massenbach stimmt zu: „Die Begehrlichkeit von Adidas ist etwas abgeflaut. Bei Innovationen traut man direkten Wettbewerbern mehr zu.“

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Pressemitteilung 

brand eins-Branchenranking „Beste Berater 2022“ 

Atreus zum neunten Mal in Folge mit Spitzenpositionen – Auszeichnungen in sieben Kategorien 

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München, 11. März 2022 – Die Atreus GmbH, Marktführer im Interim Management in Deutschland sowie einer der führenden europäischen Anbieter, erzielt in der aktuellen brand eins-Branchenrangliste „Beste Berater 2022“ bereits zum neunten Mal in Folge Spitzenpositionen und aktuell Auszeichnungen in insgesamt sieben Kategorien. So zählt Atreus unter anderem zu Deutschlands besten Beratern im Bereich Interim Management. 

Zum nunmehr neunten Mal hat das Wirtschaftsmagazin brand eins zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Statista den deutschen Beratungsmarkt untersucht und die besten Consulting-Unternehmen im Jahr 2022 gekürt. Atreus zählt seit Beginn der Auswertung Jahr für Jahr zu den renommiertesten Beratungsunternehmen und konnte in diesem Jahr in insgesamt sieben Kategorien punkten. In der Rubrik Interim Management setzte sich das Münchner Unternehmen gegen namhafte Konkurrenz durch und landete wie in den Vorjahren auf einer Spitzenposition. Daneben wurde Atreus als „Beste Berater“ in den folgenden Kategorien ausgezeichnet: Chemie & Pharma, Maschinen & Anlagenbau, Restrukturierung, Human Resources, Innovation & Wachstum sowie IT-Implementierung.  

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„Wir freuen uns sehr über die erneute Spitzenposition in der Kategorie Interim Management. Ganz besonders glücklich sind wir aber, dass Atreus in so zahlreichen Kategorien als ‚Beste Berater’ benannt wurde. Das zeigt, dass unsere Beratungs- und Umsetzungsexpertise in all diesen Feldern am Markt deutlich wahrgenommen wird. Zudem bestätigt es uns darin, der gestiegenen Nachfrage nach Interim Mandaten in allen Industriebereichen in unserer gewohnt hohen Qualität und Passgenauigkeit auch in Zukunft Rechnung zu tragen“, sagt Rainer Nagel, Mitgründer und CEO von Atreus.

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Atreus schneidet traditionell sehr gut im brand eins-Branchenranking ab. Mit insgesamt sieben Auszeichnungen überzeugte das Münchner Beratungshaus jedoch in diesem Jahr auf ganzer Linie. „Die Platzierungen zeigen, dass unser branchenspezifischer Ansatz und der Fokus auf allerhöchste Qualität genau der richtige Weg sind. Viele Industrien kämpfen aktuell sowohl mit strukturellen als auch mit übergreifenden Herausforderungen, bedingt durch die E-Mobilität, die Digitalisierung und die Energiewende. Hinzu kommen erhebliche Probleme bei den Lieferketten, hohe Energiepreise und die Auswirkungen aus dem aktuellen Konflikt um die Ukraine“, ergänzt Dr. Harald Linné, ebenfalls Mitgründer und CEO von Atreus. „Wir werden daher weiter stark in unser breit gefächertes Expertennetzwerk investieren, um den Unternehmen in Sondersituationen als umsetzungsstarker Sparringspartner zur Seite zu stehen.“ 

Die größte Branchenuntersuchung zum Beratermarkt analysiert jedes Jahr, welche Beratungshäuser die besten des Landes sind. Dafür werden zunächst die Unternehmensberatungen befragt, bevor die Urteile der Kunden, Topmanager aus den Unternehmen sowie leitende Angestellte aus DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX ihr Urteil fällen. Die Beurteilungen ergeben in Kombination die Platzierung auf den Bestenlisten. 

Pressekontakt: 

Atreus GmbH
Sabine Dreesen
(Leitung Marketing)
Tel. 089 / 45 22 49 420
E-Mail: dreesen@atreus.de

WBCO Public Relations & Business Communications GmbH 
Frank Wöllstein 
Tel: 069 / 133 88 030 
E-Mail: f.woellstein@wbco.de 

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Sieger im Bereich Interim Management

Atreus ist Hidden Champion des Beratermarktes 2022

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Atreus zum Hidden Champion ausgezeichnet

Atreus ist als Hidden Champion des Beratungsmarktes in der neu geschaffenen Kategorie „Interim Management“ ausgezeichnet worden.

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„Wir freuen uns sehr über die erstmalige Auszeichnung als Hidden Champion. Das zeigt, dass unsere Beratungs- und Umsetzungsexpertise in unserer Kernkompetenz Interim Management am Markt deutlich wahrgenommen wird. Zudem ist es Ansporn, auch in Zukunft der gestiegenen Nachfrage nach Interim Mandaten auf C-Level-Ebene schnell und passgenau Rechnung zu tragen.“

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„Dieses großartige Ergebnis lässt sich gewiss auch damit begründen, dass wir uns im Interim Management schon immer klar als branchenübergreifender Lösungsanbieter mit hoher Umsetzungskompetenz positionieren. Der Ansatz, unser Know-how in den Atreus Solution Groups zu bündeln, zahlt sich voll aus und wird ganz offensichtlich von unseren Kunden geschätzt.Dabei geht es in diesen herausfordernden Zeiten nicht nur um die Überbrückung von Vakanzen, sondern ganz wesentlich um hohe Transformationskompetenz respektive die Neuausrichtung und Implementierung von Strategien durch den Einsatz von sehr erfahrenen Linien- und Projektmanagern.“

Interim Management wird damit zum entscheidenden, innovativen Instrument zur beschleunigten Umsetzung im In- und Ausland – worauf mehr und mehr Unternehmen vertrauen.

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Das Atreus Kombi-Modell

Unser integriertes Angebot aus Interim Management und Executive Search ist eine sofortige Lösung für Ihre Besetzung von Top-Positionen.

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Atreus Experts

Exzellenz vernetzen, Zukunft gestalten

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Exzellenz vernetzen, Zukunft gestalten

Drängende Herausforderungen sind uns nicht fremd. Das Team der Atreus Solution Group IT & Digitalisierung unterstützt mit seiner Fachkompetenz unsere Kunden und Kollegen der weiteren Solution Groups bei Herausforderungen in IT-Transformations- und Digitalisierungsthemen. Um solchen Challenges zukünftig noch zielgerichteter und schlagkräftiger begegnen zu können, haben wir die ATREUS EXPERTS Gruppen CIO, ERP und DIGITALISIERUNG ins Leben gerufen, mit dem Ziel: EXZELLENZ VERNETZEN – ZUKUNFT GESTALTEN.

Wir freuen uns, dass wir dieses exklusive Netzwerk aus Expert:innen initiiert haben, um noch stärker mit Ihnen in den Dialog zu treten. Nur ausgewählte Achiever:innen können den Expertengruppen beitreten und mitmachen. Sind Sie auch in den Themengebieten Expert:in und möchten beitreten? Richten Sie Ihre Anfrage an uns!

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Experts CIO

Die Gruppe Atreus Experts CIO ist ein elementarer Bestandteil der Atreus Solution Group IT & Digitalisierung. Sie bildet das Rückgrat der IT-Kompetenz für Führungs- und Umsetzungs­aufgaben im Atreus Netzwerk. Wir ermöglichen unseren Atreus Managern in der Community nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch das Vernetzen untereinander, um aktuelle Trends, Problemstellungen, Markt­anforderungen und Führungsthemen branchen­übergreifend in Interim Mandaten zu teilen.

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Experts ERP

Die Gruppe Atreus Experts ERP bildet die Kompetenz rund um die Themen ERP- & Software­implementierungen ab. Die Community dient unseren Atreus Managern neben der Vernetzung zum fachlichen Austausch über Entwicklungstrends in der Softwarebranche, Best-Practices-Ansätze und Methodenkompetenzen cross-industry und über diverse Projekte.

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Experts Digitalisierung

Die Mitglieder der Gruppe Atreus Experts Digitalisierung stehen mit Ihrer jeweiligen Branchenkompetenz in der ersten Reihe der Atreus Solution Group IT & Digitalisierung wenn es um strategische Digitalisierungs­themen oder die Besetzung von CDO oder CDIO Positionen bei unseren Kunden geht. Auch hier steht das Networking, der fachliche Austausch über aktuelle Markttrends, Plattformen & Marktplatz-Ökonomien, Technologien oder laufende Mandate im Vordergrund.

Ihre Anfrage

Möchten Sie auch Teil dieser exklusiven Atreus Experten-Gruppen werden? Dann richten Sie Ihre Anfrage an uns, indem Sie das untenstehende Kontaktformular ausfüllen:

Sie wollen als Interim Manager (m/w/d) ins Atreus Netzwerk aufgenommen werden?

Sie wären gerne mit den Besten vernetzt, stellen sich erstklassige Kunden vor und träumen von Interim Management auf Weltklasse-Niveau? Bewerben Sie sich jetzt bei uns als Interim Manager (m/w/d)

© @ryoji__iwata – unsplash.comatreus_header so gewinnen und halten unternehmen mitarbeiter im digitalen zeitalter© @ryoji__iwata – unsplash.comatreus_teaser 2u3 sp so gewinnen und halten unternehmen mitarbeiter im digitalen zeitalter

Beitrag von Harald Smolak, Direktor und Leiter der Functional Solution Group Human Resources

So gewinnen und halten Unternehmen Mitarbeiter im digitalen Zeitalter

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Um sich in Zukunft auch weiterhin klar im Wettbewerb positionieren zu können, braucht es mehr Talente als der Markt derzeit bieten kann.

Der digitale Wandel stellt das Personalwesen vor große Herausforderungen. HR-Verantwortliche sind mehr denn je gefragt, gewohnte Denkmuster zu durchbrechen und neue Kompetenzen zu erwerben.

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Im Jahr 1997 fiel in einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey das erste Mal der Begriff „War for talents“. Mittlerweile ein geflügeltes Wort. Denn mehr als zwanzig Jahre später stellen sich viele Unternehmen immer noch die Frage, wie es gelingen kann, junge Nachwuchskräfte für sich zu gewinnen und nachhaltig zu binden. Der einzige Unterschied zu damals: Heute stecken wir in einem digitalen Transformationsprozess. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

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Um sich in Zukunft auch weiterhin klar im Wettbewerb positionieren zu können, braucht es mehr Talente als der Markt derzeit bieten kann. Insbesondere im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ist der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften besonders groß und nimmt exponentiell zu. Der MINT-Frühjahrsreport 2018 des Instituts der deutschen Wirtschaft spricht von 1,2 Millionen offenen Stellen. Personal, dessen es bedarf, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen. Was können Unternehmen also tun, damit sie die Mitarbeiter gewinnen, die sie so dringend benötigen?

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„In Zeiten größter Transformation gewinnen Unternehmen mit Führungskräften, die neben klaren Zielen die Mitarbeiter durch ihre Vorbildfunktion begeistern.“

Ehrlich währt am längsten

Firmen sollten in erster Linie das verkörpern, was sie durch Employer-Branding nach außen versprechen. Eine Kommunikationsstrategie ist von entsprechenden Experten schnell und professionell erstellt. Diese auch in der Praxis zu leben, darauf kommt es an. Denn falsche Versprechungen hinsichtlich agiler Arbeitsmethoden, Selbstverantwortung und Transparenz führen dazu, dass neu gewonnene Fachkräfte das Unternehmen schnell wieder verlassen.

Dem Personalwesen kommt in diesem Kontext eine existenzielle Rolle zu. Das traditionelle Handwerkszeug im Bereich der Human Resources (HR) zu kennen, reicht derzeit nicht mehr aus. Personalverantwortliche müssen heutzutage ihr Unternehmen, die Aufgaben sowie die Verantwortungsbereiche gegenüber neuen Mitarbeitern verkaufen können. Mehr noch, sie sollten als Sparringspartner für Führungskräfte dienen und in moderner Führung unterstützen, damit eine Transformation ebenso als innere Haltung verstanden wird. HR transformiert sich vom administrativen Dienstleister zum professionellen Verkäufer. Was bisher Vertriebsmitarbeitern in Verkaufstrainings vermittelt wurde, sollte im HR-Bereich für die erfolgreiche Rekrutierung zum Standard werden.

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Wertewandel nachfolgender Generationen

Blicken wir einmal auf die Arbeitnehmerebene. Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Alles was ein Unternehmen ausmacht, wird erst durch seine Mitarbeiter erreicht. Denn sind wir mal ehrlich. Am Ende des Tages ist es nicht die Firmenstrategie, die einen Konzern so erfolgreich macht, sondern immer die Ausgestaltung und Identifikation mit einer solchen durch die Angestellten. Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, die richtigen Leute einzustellen.

Während früher die Brand eines Unternehmens junge High Potentials angezogen hat, hinterfragt die Generation Y den Zweck eines jeden Unternehmens. Was ist der übergreifende Handlungsrahmen? Was ist der Sinn meiner Tätigkeit? Auch Fragen nach dem sozialen Engagement, der Nachhaltigkeit und dem ökologischen Bewusstsein sowie nach Wertschätzung und Diversity rücken immer mehr ins Zentrum von Bewerbern. Unternehmen sollten diese Aspekte glaubhaft interessierten Kandidaten vermitteln können. Denn Arbeitnehmer mit gefragtem, digitalem Know-how wissen sehr genau, dass sie im Handumdrehen alternative Angebote finden können.

Führungskräfte brauchen deshalb neue Strategien, um Mitarbeiter möglichst langfristig ans Unternehmen zu binden. Zu allererst sollte ein Umdenken auf Managementebene stattfinden. Der Anstieg an Komplexität für Unternehmensentscheidungen kann nicht durch die alleinige Entscheidungsgewalt eines Unternehmensführers erfolgen. Tesla ist zurzeit das beste Beispiel. Selbst ein Visionär wie Elon Musk, der den Weltmarktführern in der Automobilindustrie das Fürchten lehrte, scheitert an der zunehmenden Komplexität der Erfolgsmarke Tesla. Als Führungskraft hat er sich immer mehr von seinem Leadership-Team entfernt.

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Motivation statt Fluktuation

Transformationen funktionieren nur durch einen angepassten Kulturwandel. Je disruptiver sich ein Unternehmen verändert, umso stärker erfordert es Führungsqualität, die bei den Mitarbeitern Verbundenheit erzeugt. Gemeinsam etwas Großes bewegen zu wollen, das allein nicht möglich wäre. Eine Eigenschaft, die sich für ein Team als wesentlicher Erfolgsfaktor erweisen kann. Davon können Unternehmenslenker etwa von Fußballtrainern lernen. Unserer Fußball-Nationalmannschaft ist das bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wunderbar gelungen. Es entwickelte sich ein Teamspirit, der seinesgleichen suchte. Es wurde eine Umgebung geschaffen, in der man sich wohlfühlte und die Entfaltungsmöglichkeiten bot. Kulturelle Aspekte, die man ohne Weiteres auf die Unternehmenslandschaft übertragen kann.

Attraktive Arbeitgeber zeichnen sich daher nicht nur durch eine großartige Brand, einzigartige Produkte und Dienstleistungen aus, sondern insbesondere durch Führungspersönlichkeiten, die ihren Mitarbeitern mit großem Respekt und der notwendigen Wertschätzung begegnen. Die ihren Teammitgliedern auf Augenhöhe begegnen, ihre Potenziale erkennen und helfen, diese zu entfalten. Leistung zu bewerten ist zwar wichtig, sollte jedoch nicht nur durch Maßregelung oder Gratifikation erfolgen. In Zeiten größter Transformation gewinnen Unternehmen mit Führungskräften, die neben klaren Zielen die Mitarbeiter durch ihre Vorbildfunktion begeistern. Die sie in ihre Entscheidungen miteinbeziehen und helfen, besser zu werden. Die eine Kultur der Vernetzung ohne starres Silodenken etablieren. Die große Offenheit gegenüber Ideen zeigen, auch wenn sie von den eigenen abweichen.

Onboarding mal anders

Ist der richtige Kandidat erstmal gefunden, wird es darauf ankommen, die Einarbeitungszeit möglichst gering zu halten. Im Onboarding werden häufig stundenplanähnlich neue Mitarbeiter an Experten im Unternehmen weitergereicht. In der Hoffnung, dass sie möglichst schnell alle Prozesse und internen Regeln verinnerlicht haben. Gut gemeint, jedoch kontraproduktiv. Dieser geballte Know-how-Transfer schreckt Neulinge eher ab und bindet Ressourcen. Zusätzlich kann das Erlernte nicht unmittelbar in die tägliche Arbeit umgesetzt werden, ohne bereits im „Daily Business“ angekommen zu sein.

Effektiver sind Mentoren oder „Buddys“. Etablierte Mitarbeiter mit ähnlicher Verantwortung. So können die Neuen von den Insidern lernen und für sich selbst ihren eigenen Stil entwickeln. Das passiert nur dann, wenn neben dem kognitiven Verstehen auch emotional positive Erfahrungen erlebt werden. Wenn beides gleichzeitig geschieht, bildet sich eine innere Haltung aus, die maßgeblich für zukünftige Entscheidungen verantwortlich ist. Onboarding sollte den neuen Mitarbeitern im besten Fall Spaß bereiten. Dies ebnet den Weg, selbstbestimmt einer neuen Herausforderung zu begegnen und seine individuellen Potenziale möglichst gut zu entfalten. Dann wird plötzlich aus der neuen Human Ressource nicht nur eine Quelle mit bestimmten Fähigkeiten, sondern ein wertvoller Mitarbeiter, der neben seiner neuen Verantwortung Verbundenheit und Autonomie erfährt.