Das Atreus Portal ist Ihr digitaler Hub-für-Alles und ein Muss für zeitgemäßes Management auf Zeit. Hier können Sie Ihr Profil anlegen, Ihre Verfügbarkeit aktualisieren und Ihre Mandate verwalten.


Schritt für Schritt
Heben Sie sich mit Ihrem Profil von anderen ab
In diesen kurzen Videos zeigen wir Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt Ihr Interim Profil im Atreus Portal erstellen oder optimieren können. So erhöhen Sie die Chance, für passende Mandate gefunden und für mögliche Kundenprojekte vorgeschlagen zu werden.
1 | Das Atreus Portal
Es ist substanziell, dass wir Sie, Ihren Werdegang und Ihre Kompetenzen umfassend kennen, um Sie schnell und passgenau für mögliche Mandate zu kontaktieren. Nehmen Sie sich daher die Zeit, sich gründlich im Atreus Portal einzugeben. Sie können Ihr Profil übrigens auch für andere Zwecke exportieren.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
2 | Erste Schritte im Atreus Portal
Welche Eckdaten müssen potenzielle Mandate für Sie erfüllen, um interessant zu sein? Welche Informationen sind für uns besonders wichtig, um Sie für potenzielle Mandate auszuwählen?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
3 | Aufbau und Struktur
In diesem Video werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Elemente im Portal. Damit Leser:innen Ihres Profils einen schnellen Eindruck darüber erhalten, wer Sie sind und wofür Sie stehen, ist es unerlässlich, alle Felder im Portal optimal zu nutzen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
4 | Kompetenzprofil & Executive Summary
Wie können Sie Ihr Kompetenzprofil und die Executive Summary optimal ausfüllen? Was gilt es zu beachten, um schnell und passgenau gefunden zu werden? Hier erhalten Sie wertvolle Tipps!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
5 | Berufserfahrungen
Willkommen beim Kern Ihres Profíls: dem beruflichen Werdegang! Worauf kommt es an, was gilt es zu beachten?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
6 | Ausbildung, Skills & Aktivitäten
Wie pflegen Sie die Bereiche “Ausbildung”, “IT-Skills”, “Sprachen” und “Andere Aktivitäten” im Atreus Portal? In diesem Video erfahren Sie es.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
© ipopba – stock.adobe.com
Blogbeitrag
Im Rahmen des Atreus Digital Roundtables “Sales Conference 2022” sprachen wir mit Atreus Partner & Mitglied des Executive Board, Dr. Christian Frank, sowie den Atreus Managern Dr. Jens Wassenhoven und Peter Hartmann.

Dr. Christian Frank: “Man hat das Gefühl, dass Sales im Interim Management gar nicht eine so entscheidende Rolle spielt. Man spricht immer von engen Kundenbeziehungen, die möglicherweise durch Interim Management nicht gut gehalten werden können, weil man ja als Interim Manager auch bald wieder geht. Ich finde es aber extrem wichtig, weil wir auf der Topline noch deutlich mehr machen können. Wir können auch was die Vertriebseffizienz und die Digitalisierung anbelangt viel optimieren. Ich glaube, da liegt ein riesiges Potenzial, und ich freue mich, mit der Community, die wir heute eingeladen haben, auch künftig die Diskussion fortzuführen und zu spannenden Erkenntnissen zu kommen.”
Jens Wassenhoven: “Das ist eine ganz einfache Frage. Nämlich mit radikaler Kundenorientierung – vom CEO bis zum Azubi, vom Vertrieb bis zum Controlling. Das ganze Unternehmen hat einen Zweck, nämlich eine Dienstleistung am Kunden. Da geht es natürlich um richtige KPIs, aber auch um Mentalität. Und wer die richtige Mentalität mitbringt, der hat den Kunden gewonnen.”
Peter Hartmann: “Die größten Herausforderungen im B2B Sales liegen meiner Meinung nach in der Effizienz. Wir haben immense Effizienzpotentiale im Vertrieb von der Leadgeneration über das Leadmanagement bis hin zum eigentlichen Verkaufsprozess und dann dem Customer Journey, der sich anschließt. Da werden sehr viele Ressourcen vergeudet mit einem wenig befriedigenden Ergebnis für Kunde und für Unternehmen. Das ist ein gesamter Prozess, den wir angehen müssen – wo wir besser und effizienter werden können.”
Ihre Ansprechpartner
Stehen gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung.
Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren
Roundtable | 14.10.2022
Die Rahmenbedingungen für Europa und Deutschland haben sich stark verschlechtert – und das wohl auf Dauer. Eine atypische Rezession liegt vor uns. Also alles anders. Doch wie gehen wir damit um? Antworten gibt unser Roundtable Restrukturierung. Jetzt anmelden.
© enanuchit, © metamorworks – stock.adobe.com © Caroline Floritz
Blogbeitrag
Gespräch mit Atreus Direktorin Petra Becker
Im Rahmen des Atreus Digital Roundtables “Operations – Time to Shine” sprachen wir mit der Atreus Direktorin Petra Becker, einer ausgewiesenen Expertin in den Bereichen Controlling und Supply Chain.

Petra Becker: Das ist ein guter Punkt, und er wird in den Unternehmen und unter unseren Kunden viel diskutiert. Grundsätzlich können wir nur sagen: Wenn schon, dann muss es ein strategisch dezidierter Zukauf für das nächste Jahr sein. Denn man weiß ja nicht, was im nächsten Jahr auf uns zukommen wird. Es gibt bestimmte Branchen, in denen von einer Rezession die Rede ist und in denen es erste Anzeichen dafür gibt. Bei diesen Branchen sollte man vorsichtig sein. Wenn aber klar ist, dass der Kunde das nächste Jahr überleben wird, dann ist es wichtig, den Kauf abzuwägen. Kann man es sich leisten? Also die Abwägung zwischen Kauferfolg und dem Zinssatz, wie der Vergleich mit einem Bankkredit. Und dann spielen natürlich auch die Haltbarkeit der Materialien und die Reichweite eine Rolle. Diese und andere Faktoren müssen abgewogen werden und dann kann eine Entscheidung getroffen werden. Oder Sie treffen die Entscheidung gemeinsam mit dem Kunden, für den Sie diese zusätzliche Anschaffung tätigen würden, und teilen das Risiko. Der Kunde beteiligt sich an der Finanzierung des Zukaufs, weil er auch einen besseren Preis erzielen will. Ich kann nur appellieren – wenn ein guter Sales- und Operations-Prozess vorhanden ist, haben Sie die Möglichkeit, dies mit allen Beteiligten intern und extern abzustimmen.
Die derzeitigen Krisen wirken wie ein Brennglas und machen Missstände in Auf- und Ablauforganisationen unmissverständlich deutlich. Ineffizienzen und Verschwendung in Prozessen können im Regelbetrieb oftmals überdeckt werden; aber der derzeitige multidimensionale Anspannungsgrad macht dies unmöglich. Die Krisen der Vergangenheit haben es gezeigt. Man kann auch gestärkt aus solch einer Situation herauskommen. Wer seine Hausaufgaben in dieser Situation macht und nach operativer Exzellenz strebt, kann sich vor seinen Wettbewerbern positionieren. Darüber sprachen die Atreus Direktoren Dr. Simon Mehler und Stephan Haimerl mit der Atreus Managerin Petra Becker und dem Procurement Spezialisten Michael Orzinski.
Ihre Ansprechpartner
Stehen gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung.
Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren
Roundtable | 14.10.2022
Die Rahmenbedingungen für Europa und Deutschland haben sich stark verschlechtert – und das wohl auf Dauer. Eine atypische Rezession liegt vor uns. Also alles anders. Doch wie gehen wir damit um? Antworten gibt unser Roundtable Restrukturierung. Jetzt anmelden.


Blogbeitrag
Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber
Im Rahmen des Atreus Digital Roundtables “Die Kunst der Restrukturierung im 21. Jahrhundert” sprachen wir mit dem Makroökonomen Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber, Vollmitglied im Club of Rome, Lancet Kommission, FDP, Beirat der Bundesregierung “Sustainable Finance”.
Wir sprechen heute über die „Kunst der Restrukturierung im 21. Jahrhundert“ – angelehnt an ihren Buchtitel „Die Kunst der Transformation“. Darin beschreiben Sie unter anderem, dass Kreislaufstrategien für die Transformation wichtig sind. Worin besteht aus Ihrer Sicht die „Kunst der Restrukturierung im 21. Jahrhundert“?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenProf. Stefan Brunnhuber: Ich glaube, dass die Kunst der Restrukturierung darin besteht, zu verstehen, dass wir in einer Zwischenzeit leben, in der die meisten makro- und mikroökonomischen Vorgänge nicht zyklisch sind, kommen und gehen, sondern so lange bleiben, bis sie gelöst sind. Klimafragen gehen nicht weg, Artenverlust geht nicht weg, asymmetrische Kriege auch nicht, Energiesicherheit oder -unsicherheit auch nicht. Und so wird es darum gehen, dass Restrukturierung diese nichtlinearen, nichtproportionalen Veränderungen zulässt. Hin zu einer neuen Form des Zusammenlebens, hin zu einer neuen Form des gesellschaftlichen Aggregatzustandes. An der Schnittstelle zwischen heute und morgen steht auf weiten Strecken die Restrukturierungsbranche.
Was war für Sie die wichtigste Frage, die am heutigen Atreus Roundtable Restruktrierung gestellt wurde? Können Sie diese bitte aus ihrer Perspektive nochmal beantworten?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenProf. Stefan Brunnhuber: “Die wichtigste Frage für mich war, dass es eine Analogie zwischen Makro und Mikro, zwischen dem Kleinen und dem Großen, zwischen dem Ziel und dem System, zwischen der Theorie und der Praxis, zwischen Wissenschaft und der konkreten Tätigkeit im Unternehmen gibt. Das zeigt mir, dass wir in einer Welt leben, in der wir immer beide Seiten benötigen. Das war für mich eine ganz wichtige Frage und ein wichtiger Beitrag.”
Sie sagen, dass die Restrukturierungsbranche im Transformationsprozess genau an der Schnittstelle zwischen heute und morgen steht. Warum ist die Restrukturierungsbranche so entscheidend für die Transformation?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenProf. Stefan Brunnhuber: “Die Restrukturierungsbranche ist deshalb so entscheidend, weil sie ja konkret in den Unternehmen aktiv ist, die noch nicht insolvent sind oder eben buchstäblich restrukturiert werden müssen. Und dann stellt sich die Frage – wohin restrukturiert? Deshalb steht sie an der Schnittstelle zwischen Heute und Morgen.”
In Deutschland geht das Gespenst der Deindustrialisierung um. Wir erleben Insolvenzen, wir gehen von einer Verschlechterung des Wirtschaftsklimas aus, von einer drohenden Rezession. Könnte CBDC als parallele Alternativwährung der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft helfen? Und können Sie CBDC in ein paar Sätzen erklären?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenProf. Stefan Brunnhuber: “Der Abkürzung CBDC steht für Central Bank Digital Currencies, also Zentralbankgeld, welches digitial herausgegeben wird. 85 Zentralbanken arbeiten bereits im experimentell Bereich mit diesen Währungsformen. Es geht darum, dass Teile der Transaktionen über dieses geldpolitische Instrument organisiert sind und damit zusätzliche Liquidität in den Markt kommen kann, über Staatsanleihen, aber auch über Direktfinanzierungen von öffentlichen Vorgängen und damit auch Nachhaltigkeit finanzierbar ist. Das ist der Sinn, dass Zentralbanken, dass Geldpolitik, dass selbst das Zentralbankmandat im Kern diesen Auftrag mit erfüllt. Im Kern haben Zentralbanken mit der Preisstabilität als wichtigstes Mandat im Grunde genommen dafür bereits die Voraussetzungen.”
Ihre Ansprechpartner
Stehen gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung.
Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren
Roundtable | 14.10.2022
Die Rahmenbedingungen für Europa und Deutschland haben sich stark verschlechtert – und das wohl auf Dauer. Eine atypische Rezession liegt vor uns. Also alles anders. Doch wie gehen wir damit um? Antworten gibt unser Roundtable Restrukturierung. Jetzt anmelden.
© gopixa – stock.adobe.com
Podcast
In RegalPlatz by Lebensmittel Praxis
Atreus Direktor und Einzelhandels-Experte York von Massenbach war am 28. September 2022 zu Gast beim Podcast RegalPlatz “#22 Wachsen im LEH” von der Lebensmittel Praxis.
Den vollständigen Podcast-Beitrag können Sie hier hören:

Worüber wird in diesem Podcast gesprochen? York von Massenbach beantwortet die folgenden Fragen:
Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren
Blogbeitrag
Im Beitrag vom 25. August 2022 in der WirtschaftsWoche kommentiert Atreus Direktor York von Maßenbach den Creative Drain bei Adidas.

Im Beitrag vom 25. August 2022 in der WirtschaftsWoche kommentiert Atreus Direktor York von Maßenbach den Creative Drain bei Adidas. Einige Auszüge aus dem Artikel:
Der vorzeitige Abgang von Chef Kasper Rorsted offenbart, dass es Adidas an Zugkraft fehlt. Ein Nachfolger muss die Sportmarke neu beleben – und schwierige Partner auf Linie bringen.
Klare Worte sind ein zentraler Teil des Geschäftsmodells von Kanye West, mal lobt der US-Rapper Donald Trump in den höchsten Tönen, mal beschimpft er Gegner auf tiefstem Niveau. Und Mitte Juni wandte er sich in einer Instagram-Nachricht persönlich an Adidas-Chef Kasper Rorsted. „An Kasper“, schrieb West in dem mittlerweile wieder gelöschten Beitrag: „Ich werde diese eklatanten Kopien nicht länger dulden.“ Der Grund für seinen Zorn: Kurz zuvor vorgestellte Adiletten sähen von ihm entworfenen Yeezy-Schlappen verblüffend ähnlich. „Dieser Schuh ist ein gefälschter Yeezy, made by Adidas“, schrieb West und beendete seine Tirade mit der Forderung nach einem Austausch unter Männern: „Kasper, komm und sprich mit mir.“
„Ich werde diese eklatanten Kopien nicht länger dulden. Dieser Schuh ist ein gefälschter Yeezy, made by Adidas“
Dass West so auf den Adidas-Chef losging, war vor allem deshalb erstaunlich, weil die beiden eigentlich eine erfolgreiche Allianz bilden. Seit 2015 kooperiert der fränkische Sportartikelhersteller mit dem Rapper aus Chicago. Sichtbarstes Ergebnis sind die von West designten Yeezy-Sneaker. Die sind limitiert, extravagant, teuer – und ausnehmend erfolgreich. Die „New York Times“ schätzte zuletzt, dass die Yeezy-Kollektionen allein 2019 rund 1,3 Milliarden Euro umgesetzt haben.
Dass sich sein wichtigster Markenbotschafter frontal gegen ihn gewendet hat, lastet angesichts von Wests bekannter Unberechenbarkeit niemand Rorsted persönlich an. Und doch passt die Attacke des Popstars ins zunehmend besorgniserregende Bild, das sich einige Investoren und auch Aufsichtsräte zuletzt vom Adidas-Vormann gemacht haben: Dem vor allem als Zahlen- und Effizienzoptimierer bekannten Rorsted fehlt das feine Gespür für die Empfindsamkeiten der Kreativen und damit auch der Markenführung. In der Folge seien die Produkte der weltweiten Nummer zwei der Sportartikelbranche nicht mehr ganz so angesagt wie die einiger Konkurrenten. Adidas drohe deshalb im Wettbewerb empfindlich zurückzufallen.
„Da sind sehr viele Kreative am Werk, die muss man begeistern“
Auf Jahressicht hat die Adidas-Aktie fast die Hälfte ihres Werts verloren, deutlich mehr als der ewige Rivale Nike (gut minus 20 Prozent) und der deutsche Wettbewerber Puma (minus 40 Prozent). Die gesamte Branche leidet unter den anhaltenden Coronablockaden in China, die die Umsätze dort über vier Quartale hinweg einbrechen ließen.
Beobachter sehen jedoch auch hausgemachte Probleme: „Adidas ist nach wie vor eine hochattraktive Marke, aber hat in Teilmärkten an Attraktivität verloren“, urteilt Tobias Gröber, Chef der Ispo, der weltgrößten Fachmesse für Sportartikel und -mode in München. Die Marke lebe auch über die Mitarbeiter, sagt Gröber. „Und hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert.“
„Da sind sehr viele Kreative am Werk, die muss man begeistern“, sagt auch York von Massenbach, Direktor der Managementberatung Atreus in München. Emotionen spielten zudem eine deutlich größere Rolle als in anderen Branchen.
Als sich Rorsteds Vorgänger Herbert Hainer 2016 nach 16 Jahren Amtszeit verabschiedete, gab es ein großes Fußballspiel mit „Danke, Herbert“-Trikots. Ähnlich emotional dürfte das Amtszeitende des Dänen nicht ausfallen. „Herbert Hainer haben sie damals wahnsinnig nachgetrauert“, sagt Gröber. „Der große Unterschied zu Nike war die Art, wie er die Adidas-Mitarbeiter geführt hat: nicht nur professionell, sondern auch mit Herz.“
Rorsted führte mehr mit Hirn, trieb Aktie und Rendite nach oben – und nahm dafür zahlreiche Abgänge in Kauf. „Adidas hat an entscheidenden Stellen viel Personal eingespart, da ging viel Kreativität verloren“, sagt ein Branchenkenner. „Das sieht auf Kosten-Seite natürlich erst einmal gut aus – aber man muss aufpassen, dass eine Marke auf diese Weise nicht austauschbar wird.“
„Die Begehrlichkeit von Adidas ist etwas abgeflaut. Bei Innovationen traut man direkten Wettbewerbern mehr zu. Es ist auch entscheidend, dass der neue CEO den US-Markt bespielen kann. Adidas ist hier deutlich hinter Nike zurückgefallen. Auf dem reifen amerikanischen Markt ist das Aufholpotenzial wesentlich höher als im volatilen China.“
Es wäre gerade jetzt besonders wichtig, die Begehrlichkeit der Konsumenten neu zu entfachen – vor allem im Problemmarkt China, der besonders abhängig ist von Trends. „Als Yeezy, der Superstar und Drei-Streifen-Trainingsanzüge angesagt waren, ging es Adidas gut“, sagt ein Exmanager eines chinesischen Adidas-Konkurrenten: „Aber heute gibt es nichts in der Adidas-Produktlinie, was ähnlich frisch und aufregend ist.“
Die Schweizer Bank UBS urteilte in einer Analyse Ende Juli, „Adidas’ Marken-Momentum scheint sich nicht zu beschleunigen“. Der deutsche Konzern habe es nicht geschafft, „bei den Verbrauchern die nötige Aufmerksamkeit zu erlangen, um seine mehrjährige Durststrecke zu überwinden“. Handelsexperte von Massenbach stimmt zu: „Die Begehrlichkeit von Adidas ist etwas abgeflaut. Bei Innovationen traut man direkten Wettbewerbern mehr zu.“
Quelle: WirtschaftsWoche 35
Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren
A·lounge | 28.01.2022
Digitalisierung, innovative Prozesse und konsequente Arbeit an der Marke machen Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich zu einem Erfolgsthema. Petra Schäfer, Geschäftsführerin von Alnatura, und Felix Ahlers, CEO der FRoSTA AG, sprechen über Chancen und Möglichkeiten.
Pressemitteilung
Atreus zum neunten Mal in Folge mit Spitzenpositionen – Auszeichnungen in sieben Kategorien
München, 11. März 2022 – Die Atreus GmbH, Marktführer im Interim Management in Deutschland sowie einer der führenden europäischen Anbieter, erzielt in der aktuellen brand eins-Branchenrangliste „Beste Berater 2022“ bereits zum neunten Mal in Folge Spitzenpositionen und aktuell Auszeichnungen in insgesamt sieben Kategorien. So zählt Atreus unter anderem zu Deutschlands besten Beratern im Bereich Interim Management.
Zum nunmehr neunten Mal hat das Wirtschaftsmagazin brand eins zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Statista den deutschen Beratungsmarkt untersucht und die besten Consulting-Unternehmen im Jahr 2022 gekürt. Atreus zählt seit Beginn der Auswertung Jahr für Jahr zu den renommiertesten Beratungsunternehmen und konnte in diesem Jahr in insgesamt sieben Kategorien punkten. In der Rubrik Interim Management setzte sich das Münchner Unternehmen gegen namhafte Konkurrenz durch und landete wie in den Vorjahren auf einer Spitzenposition. Daneben wurde Atreus als „Beste Berater“ in den folgenden Kategorien ausgezeichnet: Chemie & Pharma, Maschinen & Anlagenbau, Restrukturierung, Human Resources, Innovation & Wachstum sowie IT-Implementierung.
Die größte Branchenuntersuchung zum Beratermarkt analysiert jedes Jahr, welche Beratungshäuser die besten des Landes sind. Dafür werden zunächst die Unternehmensberatungen befragt, bevor die Urteile der Kunden, Topmanager aus den Unternehmen sowie leitende Angestellte aus DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX ihr Urteil fällen. Die Beurteilungen ergeben in Kombination die Platzierung auf den Bestenlisten.


Sieger im Bereich Interim Management
Atreus ist als Hidden Champion des Beratungsmarktes in der neu geschaffenen Kategorie „Interim Management“ ausgezeichnet worden.
Interim Management wird damit zum entscheidenden, innovativen Instrument zur beschleunigten Umsetzung im In- und Ausland – worauf mehr und mehr Unternehmen vertrauen.


Atreus Experts
Exzellenz vernetzen, Zukunft gestalten
Drängende Herausforderungen sind uns nicht fremd. Das Team der Atreus Solution Group IT & Digitalisierung unterstützt mit seiner Fachkompetenz unsere Kunden und Kollegen der weiteren Solution Groups bei Herausforderungen in IT-Transformations- und Digitalisierungsthemen. Um solchen Challenges zukünftig noch zielgerichteter und schlagkräftiger begegnen zu können, haben wir die ATREUS EXPERTS Gruppen CIO, ERP und DIGITALISIERUNG ins Leben gerufen, mit dem Ziel: EXZELLENZ VERNETZEN – ZUKUNFT GESTALTEN.
Wir freuen uns, dass wir dieses exklusive Netzwerk aus Expert:innen initiiert haben, um noch stärker mit Ihnen in den Dialog zu treten. Nur ausgewählte Achiever:innen können den Expertengruppen beitreten und mitmachen. Sind Sie auch in den Themengebieten Expert:in und möchten beitreten? Richten Sie Ihre Anfrage an uns!
Möchten Sie auch Teil dieser exklusiven Atreus Experten-Gruppen werden? Dann richten Sie Ihre Anfrage an uns, indem Sie das untenstehende Kontaktformular ausfüllen:
Sie wären gerne mit den Besten vernetzt, stellen sich erstklassige Kunden vor und träumen von Interim Management auf Weltklasse-Niveau? Bewerben Sie sich jetzt bei uns als Interim Manager (m/w/d)
© @ryoji__iwata – unsplash.com
Beitrag von Harald Smolak, Direktor und Leiter der Functional Solution Group Human Resources
Der digitale Wandel stellt das Personalwesen vor große Herausforderungen. HR-Verantwortliche sind mehr denn je gefragt, gewohnte Denkmuster zu durchbrechen und neue Kompetenzen zu erwerben.
Firmen sollten in erster Linie das verkörpern, was sie durch Employer-Branding nach außen versprechen. Eine Kommunikationsstrategie ist von entsprechenden Experten schnell und professionell erstellt. Diese auch in der Praxis zu leben, darauf kommt es an. Denn falsche Versprechungen hinsichtlich agiler Arbeitsmethoden, Selbstverantwortung und Transparenz führen dazu, dass neu gewonnene Fachkräfte das Unternehmen schnell wieder verlassen.
Dem Personalwesen kommt in diesem Kontext eine existenzielle Rolle zu. Das traditionelle Handwerkszeug im Bereich der Human Resources (HR) zu kennen, reicht derzeit nicht mehr aus. Personalverantwortliche müssen heutzutage ihr Unternehmen, die Aufgaben sowie die Verantwortungsbereiche gegenüber neuen Mitarbeitern verkaufen können. Mehr noch, sie sollten als Sparringspartner für Führungskräfte dienen und in moderner Führung unterstützen, damit eine Transformation ebenso als innere Haltung verstanden wird. HR transformiert sich vom administrativen Dienstleister zum professionellen Verkäufer. Was bisher Vertriebsmitarbeitern in Verkaufstrainings vermittelt wurde, sollte im HR-Bereich für die erfolgreiche Rekrutierung zum Standard werden.
Ist der richtige Kandidat erstmal gefunden, wird es darauf ankommen, die Einarbeitungszeit möglichst gering zu halten. Im Onboarding werden häufig stundenplanähnlich neue Mitarbeiter an Experten im Unternehmen weitergereicht. In der Hoffnung, dass sie möglichst schnell alle Prozesse und internen Regeln verinnerlicht haben. Gut gemeint, jedoch kontraproduktiv. Dieser geballte Know-how-Transfer schreckt Neulinge eher ab und bindet Ressourcen. Zusätzlich kann das Erlernte nicht unmittelbar in die tägliche Arbeit umgesetzt werden, ohne bereits im „Daily Business“ angekommen zu sein.
Effektiver sind Mentoren oder „Buddys“. Etablierte Mitarbeiter mit ähnlicher Verantwortung. So können die Neuen von den Insidern lernen und für sich selbst ihren eigenen Stil entwickeln. Das passiert nur dann, wenn neben dem kognitiven Verstehen auch emotional positive Erfahrungen erlebt werden. Wenn beides gleichzeitig geschieht, bildet sich eine innere Haltung aus, die maßgeblich für zukünftige Entscheidungen verantwortlich ist. Onboarding sollte den neuen Mitarbeitern im besten Fall Spaß bereiten. Dies ebnet den Weg, selbstbestimmt einer neuen Herausforderung zu begegnen und seine individuellen Potenziale möglichst gut zu entfalten. Dann wird plötzlich aus der neuen Human Ressource nicht nur eine Quelle mit bestimmten Fähigkeiten, sondern ein wertvoller Mitarbeiter, der neben seiner neuen Verantwortung Verbundenheit und Autonomie erfährt.