

A·lounge Automotive & Mobility
Software, Cloud und Fahrzeug verschmelzen zu einer integrierten Plattform. Das Software-Defined Vehicle gilt als Schlüssel für neue Geschäftsmodelle und langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Die technologische Richtung ist klar – die organisatorische Umsetzung oft nicht.
Trotz milliardenschwerer Investitionen bleiben viele SDV-Initiativen hinter den Erwartungen zurück: Time-to-Market ist zu langsam, Verantwortlichkeiten sind fragmentiert, Wertschöpfung bleibt ungeklärt.
In diesem Vakuum gewinnen Plattform- und Cloud-Anbieter entlang der automobilen Wertschöpfungskette zunehmend an Einfluss.
Was hier entsteht, ist kein vorübergehendes Effizienzproblem – sondern ein struktureller Macht- und Wertschöpfungswandel.
Wenn Software, Architektur und Geschwindigkeit zur zentralen Steuerungsgröße werden, verschiebt sich zwangsläufig auch, wer entscheidet, wer integriert – und wer verdient.
Genau an dieser Schnittstelle trifft die Entwicklung die Zulieferseite mit voller Wucht.
Viele Zulieferer befinden sich heute in einer Sandwich-Position:
Druck von oben: OEMs holen Software, Architektur und Daten ins eigene Haus.
Druck von unten: Halbleiter- und Software-Plattformen definieren zunehmend die Spielregeln.
Das klassische Tier-Modell löst sich auf. Wertschöpfung wandert dorthin, wo Architektur, Software und Geschwindigkeit kontrolliert werden – nicht dorthin, wo primär integriert wird.
Die Margen folgen dieser Logik – und wandern zu Plattform- und Software-Akteuren.
Gerade für Tier-1- und Tier-2-Unternehmen wird klar: Abwarten ist keine Option.
Drei mögliche Zukunftsrollen für Tier-1 zeichnen sich ab:
Diskutieren Sie mit uns, welche SDV-Strategien Geschwindigkeit schaffen und nachhaltige Wertschöpfung im Zulieferumfeld ermöglichen – trotz wachsender Plattform- und OEM-Dominanz.


Roundtable Digital
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt, gleichzeitig nimmt die Dynamik im (distressed) M&A-Geschäft deutlich zu. Der Markt rückt damit klar in Richtung „Size matters“:
Kann nachhaltiges Wachstum und Internationalisierung – jenseits von USA und China – künftig nur noch über Skalierung und M&A gelingen?
Vor diesem Hintergrund stellen sich für C-Level-Verantwortliche insbesondere die Fragen:
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Atreus A·lounge Digital
Beim digitalen Roundtable „Restrukturierung 2026“ diskutierten Dr. Jörg Krämer, Oliver Kehren, Udo Zimmer und Dr. Thomas Sedran mit den Atreus Hosts über Konjunktur, Bank- und Alternativfinanzierung, Private Debt, Automotive und KI. Die zentrale Botschaft: Nicht auf die Politik warten, sondern durch konsequente Restrukturierung, Innovation und KI Handlungsfähigkeit sichern und Wachstum vorbereiten.
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Roundtable Operations
Die USA bleiben größter Absatzmarkt für viele deutsche Produkte. Gleichzeitig sorgen Zölle, politische Volatilität und protektionistische Wirtschafts- und Sicherheitspolitik für massiven Druck auf exportorientierte Unternehmen. Der US-Footprint ist damit zum komplexen Risiko- und Steuerungsthema geworden. Unter Moderation von Atreus Direktor Oliver Krebs diskutierten Experten, was Unternehmen dafür in Zukunft einkalkulieren müssen – und wie sie im Idealfall vorgehen.
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Roundtable Operations
©pressmaster-adobe.stock.com
Roundtable Digital
In der Restrukturierung treffen neue Modelle wie „Shareholder as a Service“auf altbekannte Krisenmuster – und fordern ein Umdenken im Zusammenspiel von Eigentümern, Gläubigern, Management sowie einer wachsenden Zahl weiterer Stakeholder. Gleichzeitig wird Kommunikation zur zentralen Restrukturierungsdisziplin: Wer die Deutungshoheit verliert, verliert Vertrauen und Reputation.
Darüber diskutierten Restrukturierungs- und Kommunikationsexpert:innen beim Atreus Roundtable Restrukturierung unter der Moderation von Atreus Partner Dr. Christian Frank und Atreus Direktor Tibor Reischitz.
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Mit freundlicher Genehmigung der Speaker dürfen wir Ihnen anbei die beiden Präsentationen zum Download zur Verfügung stellen. Bitte beachten Sie das Copyright.
© Atreus GmbH. Bild generiert mit Canva KI
Roundtable Defense
Die geopolitischen Spannungen seit dem Angriff Putins auf die Ukraine haben nicht nur die Sicherheits- und Verteidigungspolitik, sondern auch die deutsche Wirtschaft in eine neue Realität katapultiert. Resilienz ist längst kein „nice to have“ mehr, sondern zur strategischen Notwendigkeit geworden – und die Unternehmen sind stärker gefordert, als viele bislang wahrhaben wollen.
Unter der Moderation von Atreus Partner Dr. Christian Frank und Atreus Direktorin Christina Riess diskutierten Sicherheitsexpert:innen über die Frage, wie gut Deutschland auf geopolitische Krisen vorbereitet ist – und welche Schritte Unternehmen jetzt gehen müssen, um widerstandsfähiger zu werden.
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Roundtable Defense


A·lounge Digital, 23. Oktober 2025, 12:30 – 14:00 Uhr
Die Automobil(zuliefer)industrie steht unter massivem Druck: sinkende Margen, volatile Produktionsvolumina, neue Wettbewerber aus Asien und ein technischer Strukturwandel, der auch den klassischen Vertrieb auf den Kopf stellt. Unter Moderation von Atreus Direktor Christian Bayer diskutierten Experten bei der A.lounge Automotive, wie Zulieferer mit digitaler Transformation, agiler Strategie und mutiger Sales Leadership wieder in die Offensive kommen.
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Roundtable Digital
Stillstand im Vertrieb bedeutet Rückschritt. Der digitale Sales Roundtable am 16. Oktober 2025 zeigte auf, warum etablierte Modelle ins Stocken geraten und wie moderne Ansätze heute wie morgen Erfolg sichern. Die Diskussion unter Moderation der Atreus Direktoren Jessica Breuer und Patrick Julius drehte sich um neue Geschäftsmodelle, digitalen Vertrieb, die Rolle von Sales in der Organisation – und die neuen Anforderungen an Führung.
Heike Seltmann (CSO – Chief Sales Officer bis Ende 2025, CWS Workwear GmbH)
Lutz Marschall (Investor und Begleiter des Start-ups LearnWise.AI):
Christina Riess (Präsidentin Bundesverband der Vertriebsmanager e.V., Atreus Direktorin)
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A·lounge
Wirtschaft, Industrie und der private Sektor beschäftigen sich intensiv mit Energiefragen. Unsere A.lounge bietet Ihnen die Gelegenheit, gemeinsam mit Experten Lösungen für eine erfolgreiche Energiewende zu erarbeiten
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Atreus A·lounge Digital
Energie bleibt Standortfaktor, Kostentreiber und Zündstoff für politische Debatten. In der Atreus A.lounge diskutierten Branchenführer, Investoren und Berater, wie Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaziele zusammenfinden. Zentrale Fragen: Welche Rolle spielt der Staat? Wie gelingt die Energiewende, wenn Genehmigungen stocken und Kosten steigen? Und wie kann privates Kapital helfen, ohne dass der „Schiedsrichter“ ständig neue Spielregeln vorgibt?
„Deutlich weniger Staat und viel mehr Privatwirtschaft“, fordert Ralf Christian. Ständige Regeländerungen schreckten Investoren ab: „Wenn der Schiedsrichter links und rechts sagt, jetzt ist plötzlich alles anders, investieren Private Equitys nicht.“ Patrick Lemcke-Braselmann, Co-CEO der aream Group SE, ergänzt: „Vor 20 Jahren war die Politik Motor, jetzt ist sie Bremse.“ Alle Panelisten verlangen stabile Rahmenbedingungen, um Kapital für Wärmepumpen, Netze und Speicher zu mobilisieren.
Genehmigungsverfahren kosten Zeit und Geld, kritisiert aream-Co-CEO Lemcke-Braselmann: „Alles, was mit Regulatorik zu tun hat, ist extrem mühsam.“ Thomas Perkmann fordert qualifizierte Behörden, die Anträge zügig bearbeiten. Auch hier fehlten Fachkräfte. Ralf Christian sieht Deutschland in Sachen Digitalisierung in der Energiewende „noch in den Kinderschuhen“ und verweist auf die Smart-Meter-Misere der vergangenen Jahrzehnte. Internationale Vergleichsländer seien bei der digitalen Netzsteuerung längst viele Schritte weiter.
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Studie
Die Atreus Energiestudie 2025 zum “Spannungsfeld Energie” zeigt: Führungskräfte priorisieren Versorgungssicherheit, Preisstabilität und verlässliche politische Rahmenbedingungen, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten.


7. Innovationslounge Digital
Die Verschmelzung von Künstlicher Intelligenz und Robotik verändert Wertschöpfungsketten, Geschäftsmodelle und ganze Branchen – schneller und tiefgreifender als je zuvor. Die Innovationslounge Digital am 24. Juli 2025 widmete sich der wechselseitigen Verstärkung von Künstlicher Intelligenz und Robotik und ihrem strategischen Nutzen für Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft. Expert:innen aus Forschung und Praxis beleuchteten Chancen, Risiken und Zukunftsszenarien – von Simulationen im „industriellen Metaverse“ über modellfreies Greifen bis zu Fragen gesellschaftlicher Akzeptanz, Regulierung und geopolitischer Abhängigkeiten.
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Mehr Informationen„KI ist mehr als eine technologische Erweiterung. Sie ist ein Katalysator für die digitale Transformation.“
Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Diskussion in 9 Thesen:
Fraunhofer-Vorstand Prof. Dr. Axel Müller-Groeling betont, dass KI längst mehr sei als ein Optimierungswerkzeug: „Sie ist ein Katalysator für die digitale Transformation.“ Entscheidend sei das Zusammenwirken mit Robotik, um Anwendungen zu ermöglichen, die rein mechanisch nicht umsetzbar wären. Moderne Systeme wandelten sich von „starren Maschinen“ zu „autonomen Systemen, die aus Erfahrung lernen und komplexe Handlungen selbstständig ausführen können.“ Deutschland und Europa verfügten mit Maschinenbau-Know-how, proprietären Daten und KI-Expertise über Wettbewerbsvorteile – müssten aber strategisch handeln, um technologische Unabhängigkeit zu sichern: „Die Diskussion um europäische KI-Souveränität ist nicht akademisch, sie ist aktuell und dringlich.“ Müller-Groeling verweist auf die Gefahr, dass Einschränkungen im transatlantischen Austausch den Vorsprung gefährden könnten.
Richard Bormann leitet ein Forschungsteam am Fraunhofer IPA. Er beschreibt den Wandel der Produktions- und Logistikprozesse: „Heutzutage haben wir kleine Volumina bei gleichzeitig hohem und variantenflexiblem Produktmix.“ Klassische Hardwarelösungen stießen hier an ihre Grenzen, weshalb KI-Lösungen unverzichtbar seien. Das Ziel dabei: Prozesse flexibel automatisierbar halten und zugleich effizient umsetzen. Durch physikalische Simulationen im industriellen Metaverse könne man „das System durch Simulation sich selbst einrichten lassen und dann direkt auf dem echten Maschinenprozess einsetzen.“ So würden Stillstandszeiten reduziert und die Anpassungsfähigkeit bei Produktwechseln erhöht. Wichtig sei auch die einfache Bedienbarkeit: „Ich möchte das möglichst einfach als Werker umstellen können, ohne den Experten anzurufen.“
Bormann hebt hervor, dass vollständig mit simulierten Daten trainierte Systeme „in Realität sofort funktioniert“ hätten – auch in ungeplanten Szenarien. Modellbasiertes Greifen nutze CAD-Daten, modellfreies Greifen hingegen handle unbekannte Objekte allein anhand von Sensordaten. Der Trend gehe klar zum „universellen Vielzweck-Roboter für Handel und Produktion“. Norbert Elkmann, Abteilungsleiter Robotersysteme am Fraunhofer IFF, ergänzt: „Der Roboter muss Erfahrungswissen sammeln können.“ Simulationen erlaubten realistische Tests, ohne teure Prototypen zu bauen. „Eine solche Simulation dauert einen halben Tag mit 1.000 Robotern, das geht relativ schnell.“ Bormann und Elkmann betonen, dass KI-gestützte Simulationen den Weg zur autonomen Handlungsfähigkeit ebnen.
Leon Valentin Siebel-Achenbach vom Fraunhofer IML erläutert, warum der Fraunhofer-Transportroboter evoBOT® gezielt bio-inspirierte Elemente nutzt: „An bio-inspiriert geht im Grunde nichts vorbei, gerade in der menschlichen Interaktion.“ Humanoide mit 16 Freiheitsgraden seien für viele industrielle Anwendungen „völlig over-engineered, unfassbar teuer und im Grunde nicht anwendbar.“ Stattdessen setze man auf spielerisches Design und Bewegungen, die „überhaupt keine Hemmungen, keine Angst“ erzeugten. Der evoBOT® habe „weit über 150 Millionen Klicks erreicht – das zeigt, dass wir coole, spannende Sachen machen können.“ Internationale Auftritte führten zu Kooperationen, etwa in Korea, wo Regelungen und Gesetzgebungen angepasst würden, um Innovation zu fördern.
Für Norbert Elkmann ist Robotik die Königsdisziplin, um KI zu demonstrieren: Es ist besser, wenn der Roboter Aktion zeigt als wenn eine KI juristische Texte analysiert oder in einem Bild eine Katze entdeckt.“ Bormann ergänzt: „Wenn KI wirklich die Welt verstehen soll, muss sie auch Physik verstehen, Erfahrungswissen verarbeiten.“ Hentschel ergänzt praktische Beispiele: Ein Gabelstapler mit Sensorik könne durch KI sukzessive dazulernen. Bormann stellte zugleich infrage, ob es ein end-to-end Foundation Model brauche, das alles weiß – oft genüge es, spezialisierte Module zu kombinieren. Die Kombination aus physischer Interaktion und KI-gestützter Verarbeitung wird den größten Mehrwert schaffen, sind sich die Experten einig.
Unsere Speaker
Whitepaper
Die NIS2-Richtlinie macht Cyber- und Informationssicherheit zur Chefsache. Atreus begleitet Unternehmen mit erfahrener Interim-Kompetenz bei der schnellen, wirksamen und haftungssicheren Umsetzung – auch in kritischen Situationen.
Podcast
Prof. Dr. Norbert Elkmann und Helmut Schmid sind beide Robotik-Pioniere. Im Podcast skizzierend die beiden die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Robotik und Automatisierung. Sie diskutieren technologische Trends, regulatorische Hürden, den Einfluss von KI sowie die Bedeutung von Innovationskultur und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Praxisbeispiele …
Atreus Gastgeber


Roundtable Digital
Der Atreus Roundtable Digital am 3. Juli 2025 widmete sich der Frage, wie Unternehmen durch die Verbindung von Produkten und Services resilienter, innovativer und wettbewerbsfähiger werden. Moderiert von den Atreus Direktoren Dr. Christian Frank und Jessica Breuer diskutierten profilierte Expert:innen darüber, wie man das klassische Produktgeschäft durch digitale Services erweitert, warum Plattformmodelle und Künstliche Intelligenz dabei entscheidend sind und wie sich Zukunftsfähigkeit ganz konkret in der Praxis umsetzen lässt.
Sehen Sie sich das Re-Play mit den wichtigsten Erkenntnissen an:

Roundtable Service