

Atreus Macher:innen – Episode 12
In dieser Episode spricht Jessica Breuer mit Dr. Tina Ruseva.
Dr. Tina Ruseva ist CEO und Gründerin der Wissens- und Mentoringplattform Mentessa. Sie ist Expertin für Teamkultur, Aktivistin, Buchautorin, hat einen MBA in Medieninformatik und im Bereich Innovationsmanagement promoviert. Unter anderem ist sie Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands New Work und hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter die Auszeichnung von Nasdaq für ihren Einsatz für Chancengleichheit. Sie ist außerdem Initiatorin des Big & Growing New Work Festivals und eine bekannte Rednerin in der Start-up-Szene.
Jessica Breuer, Direktorin bei Atreus, spricht im Expertentalk mit Dr. Tina Ruseva über die tiefgreifenden Veränderungen in der Arbeitswelt, die durch Technologie, demografischen Wandel und neue Werte geprägt sind. Dr. Ruseva betont die zunehmende Bedeutung von Teamarbeit, Wissensaustausch und intrinsischer Motivation und erläutert, wie Führungskräfte eine offene, faire und selbstbestimmte Arbeitskultur fördern können, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

“Wie wir arbeiten, hängt sehr stark davon ab, welche Technologien uns dafür zur Verfügung stehen”, sagt Dr. Tina Ruseva. Sie erläutert, dass technologische Fortschritte wie KI und Automatisierung die Arbeitswelt tiefgreifend verändern. Zudem gewinnen Arbeitnehmer seit geraumer Zeit durch den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel mehr Einfluss. Dies führt zu einem Wandel der Machtverhältnisse und der Art der Zusammenarbeit in Teams.
„Arbeit heute funktioniert weniger durch Abläufe und Autoritäten, sondern erfordert neue Ansätze.“
Die heutigen gesellschaftlichen Werte, insbesondere der Wunsch nach Zugehörigkeit und Sinnhaftigkeit, beeinflussen zunehmend die Art und Weise, wie Menschen Arbeit erleben. Dr. Rusevka stellt fest, dass nicht nur jüngere Generationen, sondern auch erfahrene Fachkräfte nach Erfüllung in ihrer Arbeit suchen, was neue Arbeitskonzepte erfordert.
Unternehmen müssen daher von einer rein leistungsorientierten Kultur zu einer Haltung übergehen, die die Bedeutung der Arbeit betont. Mitarbeiter müssen in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden, um ihr Engagement und ihre Identifikation mit dem Unternehmen zu vertiefen. Eine auf Fürsorge und Vertrauen basierende Führung ist dabei entscheidend, um diesen Wandel zu ermöglichen und zu fördern.
Früher war Wissen vor allem auf der Führungsebene konzentriert, heute fließt es über alle Ebenen. Die Qualität der Teamarbeit wird zum entscheidenden Produktivitätsfaktor. Dr. Rusevka sieht darin einen Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg und betont die Bedeutung einer offenen und kooperativen Unternehmenskultur.
„Die besten Ideen kommen oft von Mitarbeitenden aus den unterschiedlichsten Bereichen.“
Dr. Ruseva betont die Bedeutung von Selbstbestimmung und intrinsischer Motivation für die Zukunft der Arbeit. Führungskräfte müssen lernen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter ihre eigenen Entscheidungen treffen können, um sowohl die Motivation als auch die Leistung langfristig zu fördern.
Der Weg zu mehr Eigenverantwortung der Mitarbeiter führt über aktive Beteiligung. Unternehmen sollten ihren Teams mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung bieten, beispielsweise bei der Zielsetzung. Nur wenn Mitarbeiter die Freiheit haben, Prozesse mitzugestalten, übernehmen sie auch Verantwortung – dies ist entscheidend für die Schaffung eines erfolgreichen und fairen Arbeitsumfelds.
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Blogbeitrag
Die Einführung Künstlicher Intelligenz (KI) im Unternehmen erfordert begeisterte und befähigte Mitarbeitende. Die künstliche Intelligenz und Generative KI (GenAI) bietet unzählige Einsatzmöglichkeiten, die den Arbeitsalltag effizienter machen und helfen Potenziale voll ausschöpfen. Bernhard Gruber stellt Herausforderungen und Chancen von KI-Einsatz in Unternehmen vor und spricht über die Rolle des Interim Chief Technology Adaption Officers bei der KI-Implementierung.
Worauf muss man beim Einsatz von KI in Firmen achten? Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur? Inwiefern spielt der Datenschutz eine Rolle? Und wie können Interim Manager Sie gezielt beim Einsatz von KI unterstützen?
In diesem Beitrag erhalten Sie Antworten auf diese hochaktuellen Fragen.
Die Einführung neuer Technologien erfordert eine für Transformationsprozesse offene Unternehmenskultur. Technologien allein bewirken keinen Wandel; es braucht ein Verständnis für ihre Anwendungen, Notwendigkeit und Potenziale. Unternehmen sollten ihre Mitarbeitenden auf die Transformation mitnehmen und umfassend informieren, um Berührungsängste mit neuen Tools zu vermeiden. Weiterbildung, Wissensaustausch und die Zusammenarbeit mit externen Experten helfen, das Team für KI zu begeistern und fit im Umgang mit der Technologie zu machen.
Ein zentraler Teil der Arbeit zur Technologievermittlung ist es, Vernetzungsmöglichkeiten zu schaffen, damit sich Mitarbeitende untereinander zu relevanten KI-Themen austauschen und voneinander lernen können. Der Wissenstransfer erfolgt bi-direktional: Einerseits fließt Wissen aus der IT in die Fachbereiche, andererseits bringen die Expert:innen aus den Abteilungen ihre Ideen ein. Um diesen Wissenstransfer zu unterstützen, kann ein Schulungsplan entwickelt werden, der Schulungen passend zum Wissensstand und den Zielen der Mitarbeitenden anbietet.
Um Chancengleichheit im Umgang mit KI zu schaffen, sollten alle Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, sich die erforderlichen Kenntnisse anzueignen und das Potenzial der Technologie auszuschöpfen. Seit Einführung der generativen KI ist deren Nutzung nicht mehr nur auf Expert:innen beschränkt. Prognosen zufolge wird KI bis 2035 in nahezu jedem Berufsfeld unverzichtbar sein.
Datenschutz ist ein entscheidender Aspekt bei der Implementierung von KI-Projekten. Hier sind einige wichtige Punkte, die Unternehmen beachten sollten, um den Datenschutz zu gewährleisten:
1. Einhaltung von Datenschutzgesetzen
DSGVO-Konformität: In der EU müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre KI-Projekte den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen. Dies umfasst die Einhaltung von Prinzipien wie Datenminimierung, Zweckbindung und Transparenz.
2. Datensicherheit
Verschlüsselung: Daten sollten sowohl bei der Übertragung als auch bei der Speicherung verschlüsselt werden, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
Zugriffskontrollen: Strenge Zugriffskontrollen sind notwendig, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen auf die Daten zugreifen können.
3. Anonymisierung und Pseudonymisierung
Anonymisierung: Daten sollten, wenn möglich, anonymisiert werden, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen gezogen werden können.
Pseudonymisierung: Sollte eine vollständige Anonymisierung nicht möglich sein, bietet die Pseudonymisierung eine Alternative.
4. Transparenz und Einwilligung
Informierte Einwilligung: Betroffene Personen müssen klar und verständlich darüber informiert werden, wie ihre Daten verwendet werden, und ihre Einwilligung muss eingeholt werden.
Transparenzberichte: Unternehmen sollten regelmäßig Berichte veröffentlichen, die transparent über den Einsatz von KI und den Umgang mit Daten informieren.
5. Datenethik
Verantwortungsvoller Umgang: Unternehmen sollten ethische Richtlinien für den Umgang mit Daten entwickeln und sicherstellen, dass KI-Systeme fair und nicht diskriminierend sind.
Bias-Vermeidung: Daten, die zur Schulung von KI-Systemen verwendet werden, müssen frei von Vorurteilen sein, um diskriminierende Ergebnisse zu vermeiden.
6. Risikobewertung und -management
Datenschutz-Folgenabschätzung (DPIA): Für KI-Projekte, die ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen darstellen, ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich.
Kontinuierliche Überwachung: Datenschutzrisiken sollten kontinuierlich überwacht und bewertet werden, um sicherzustellen, dass angemessene Schutzmaßnahmen getroffen werden.
7. Schulung und Sensibilisierung
Mitarbeiterschulung: Mitarbeitende sollten regelmäßig zu Datenschutzthemen geschult werden, um ein Bewusstsein für die Bedeutung des Datenschutzes zu schaffen.
Sensibilisierungskampagnen: Interne Kampagnen können helfen, das Bewusstsein für Datenschutz und Datensicherheit zu erhöhen.
Datenschutz ist ein integraler Bestandteil jedes KI-Projekts. Durch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, die Implementierung technischer und organisatorischer Maßnahmen sowie die Förderung einer datenschutzfreundlichen Unternehmenskultur können Unternehmen sicherstellen, dass ihre KI-Projekte datenschutzkonform und ethisch vertretbar sind
Für Unternehmen am Beginn ihrer KI-Reise empfiehlt es sich, KI zum strategischen Thema im Management zu deklarieren. Führungskräfte sollten das Potenzial der Technologie verstehen und aktiv in die Organisation tragen. Zudem ist ein offener Dialog mit den Mitarbeitenden entscheidend, um Bedenken zu klären und passende Einsatzbereiche für KI zu identifizieren.
Expertise und Erfahrung: Interim Manager bringen das nötige Fachwissen und die Erfahrung mit, um KI-Projekte erfolgreich umzusetzen. Sie wenden bewährte Methoden an, um den Wandel zielgerichtet zu gestalten.
Objektive Perspektive: Als externe Experten sorgen Interim Manager für eine neutrale Sicht und treffen Entscheidungen im besten Interesse des Unternehmens.
Ergebnisorientierung: Interim Manager sind darauf spezialisiert, in kurzer Zeit messbare Erfolge zu erzielen. Sie setzen klare Ziele und Meilensteine, um die Einführung von KI effizient voranzutreiben.
Ihr Ansprechpartner
Steht gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung.
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Atreus Macher:innen – Episode 11
In dieser Episode spricht Jessica Breuer mit Iris Middelhove.
Jessica Breuer, Direktorin bei Atreus, spricht im Expertentalk mit Iris Middelhove über zentrale Themen der Führung und Unternehmenssteuerung. Middelhove, erfahrene Führungskräftecoach, Trainerin und Gründerin von FRAU FÜHRT, hat sich auf Entwicklung und Lernen spezialisiert. Ihr besonderes Anliegen: Frauen gezielt auf ihrem Weg ins C-Level zu unterstützen. Gleichzeitig vermittelt sie, wie man Unternehmen mit Souveränität und Klarheit erfolgreich führt.
Welche Erkenntnisse hat Iris Middelhove in ihrer Rolle als Coach, etwa bei Adidas, gewonnen? Was bremst viele Frauen auf ihrem Karriereweg? Welche Rolle spielen dabei männerdominierte Strukturen und das soziale Umfeld? Und vor allem: Welche Kompetenzen sind im C-Level unerlässlich? Wie gelingt es, ein Unternehmen souverän und erfolgreich zu führen? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus dieses Expertentalks.

„Unternehmen mit diversen Vorständen sind nachweislich erfolgreicher. Dennoch gibt es in deutschen Führungsetagen mehr Männer, die Thomas, Michael oder Stefan heißen, als Frauen“, betont Iris Middelhove. Warum das so ist und wie es geändert werden kann, erläutert sie im Expertentalk. Frauen stoßen auf ihrem Weg ins Top-Management oft auf strukturelle Hürden. Middelhove fordert ein Umdenken in den Unternehmen: Teilzeitarbeit sollte auch im C-Level möglich sein. In diesem Zusammenhang stellt sie das innovative 60-60-Modell vor. Sie zeigt zudem, wie Frauen ihre Selbstzweifel und inneren Barrieren überwinden können. Gemeinsam mit Jessica Breuer beleuchtet Middelhove auch den Gender Pay Gap und diskutiert Lösungsansätze für mehr Chancengleichheit.
„Ich habe während meiner Arbeit gemerkt, dass sich viele kompetente und talentierte Frauen nicht trauen und nicht in ihre Kraft gehen, sie lassen sich ausbremsen. Das wollte ich so nicht stehen lassen.“
Iris Middelhove unterstützt Frauen gezielt dabei, ihre beruflichen Ziele zu erreichen und ihren Karriereweg erfolgreich zu gestalten. Ihre zentralen Empfehlungen: Selbstzweifel überwinden und den Mut entwickeln, die eigene Komfortzone zu verlassen. Sie plädiert dafür, Veränderungen in kleinen, aber konsequenten Schritten anzugehen und das Scheitern nicht zu fürchten – denn jeder Rückschlag bietet wertvolle Lernchancen. Besonders für den Karrierebeginn rät Middelhove, frühzeitig ein starkes Netzwerk aufzubauen, aktiv Feedback einzuholen und inspirierende Vorbilder oder Mentorzu suchen, die den eigenen Weg begleiten. Jessica Breuer ergänzt: „Man sollte sich ruhig ins kalte Wasser schubsen lassen.“ Entscheidungen erscheinen im Rückblick oft weniger gravierend, als sie zunächst wirken.
Die Führungsexpertin beleuchtet zudem die entscheidenden Kompetenzen für den C-Level. Ein zentrales Attribut: Sichtbarkeit. Gerade weiblichen Führungskräften fällt es oft schwer, ihre Meinung öffentlich zu vertreten und sich bewusst in den Vordergrund zu rücken. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg liegt darin, Perfektionismus und übermäßigen Fleiß loszulassen – stattdessen sind klare Standpunkte gefragt. Middelhove teilt außerdem wertvolle Strategien für den Umgang mit Machtspielen und zeigt, wie Frauen auch in schwierigen Situationen ihre Position stärken können. Dabei betont sie die Bedeutung, die eigenen Stärken zu kennen und konsequentes Selbstmanagement zu betreiben, um auch unter Druck souverän und gelassen zu bleiben.
„Glaube nicht alles, was dir dein Kopf sagt. Oftmals ist man selbst sein größter Kritiker. Wage die kleinen Schritte und kenne deine eigenen Stärken.“
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Entdecken Sie die 9 wichtigsten Vorteile von Interim Management: Flexibilität, schnelle Ergebnisse, Expertise und Effizienz für Ihr Unternehmen.
Interim Management bietet Unternehmen flexible und sofort verfügbare Expertise, um Krisen, Transformationen oder Vakanzen effizient zu bewältigen. Erfahrene Führungskräfte auf Zeit übernehmen Verantwortung auf C-Level, optimieren Prozesse, minimieren Risiken und sichern nachhaltige Ergebnisse.
Zeit ist oft ein entscheidender Faktor. Interim Manager stehen kurzfristig zur Verfügung, um kritische Vakanzen zu überbrücken – ob bei plötzlichen Ausfällen, dringendem Personalbedarf oder in Krisensituationen. Dank einem umfassenden Netzwerk können Interim Management Provider sofort passende Experten und Berater bereitstellen. Diese Freelancer können auch für spezifische Aufgaben kurzfristig eingesetzt werden.
Erfahrene Interim Manager übernehmen schnell Verantwortung und liefern Ergebnisse ohne lange Einarbeitungszeit. Sie arbeiten zielgerichtet und setzen bewährte Strategien ein. Sollten Sie nach spezifischen Lösungen suchen, können Sie mit einem erfahrenen Berater oder einem Partner zusammenarbeiten, um Ihr Projekt optimal umzusetzen.
Interim Manager messen ihren Erfolg an klar definierten Ergebnissen. Sie bieten durch ihre Arbeit nicht nur schnelle Lösungen, sondern ermöglichen es Ihnen auch, zukünftige Herausforderungen zu antizipieren und neue Ansätze zu finden. Dies gilt insbesondere für komplexe Projekte, die durch erfahrene Provider unterstützt werden können und so unmittelbar zum Unternehmenserfolg beitragen.
Interim Manager bringen fundiertes Fachwissen und spezialisierte Branchenkenntnisse mit, um komplexe Projekte effizient umzusetzen. Neben der operativen Unterstützung bieten sie Ihrem Team wertvollen Know-how-Transfer, der langfristige Lösungen schafft. In vielen Fällen kann ein externer Berater oder ein DDIM-zertifizierter Experte zusätzliche Perspektiven liefern und nachhaltige Innovationen vorantreiben, so wird die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens nachhaltig gestärkt.
Interim Management bietet maximale Anpassung an Ihre Anforderungen. Mit hochqualifizierten Experten können Sie zeitkritische Projekte umsetzen, Innovationen vorantreiben und nachhaltige Erfolge sichern. Zudem können Unternehmen Prozesse verbessern und geeignete Interim-Experten und Freelancer in kurzer Zeit finden. Die Interim Provider arbeiten eng mit den Unternehmen zusammen, um den perfekten Partner für deren Bedürfnisse zu identifizieren. Der Einsatz ist zeitlich begrenzt und auf spezifische Projekte zugeschnitten. Nach Projektende entstehen keine langfristigen Verpflichtungen gegenüber den Interim Managern – ideal für temporäre Herausforderungen.
Als externe Experten sind Interim Manager frei von unternehmensinterner Politik. Sie agieren neutral und können objektive Entscheidungen treffen, die ausschließlich auf den Erfolg Ihres Unternehmens abzielen. Als unabhängige Berater oder erfahrene Freelancer helfen sie, neue Impulse zu setzen und Projekte umzusetzen. Viele dieser Führungskräfte und Manager sind im DDIM-Netzwerk organisiert, was höchste Professionalität garantiert.
Als externe Experten bringen Interim Manager einen unvoreingenommenen Blick in Ihr Unternehmen. Dies hilft, Optimierungspotenziale zu erkennen und innovative Lösungen zu finden, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Erfahrene Partner oder Interim Manager können dabei entscheidend unterstützen. Sie fördern Innovationen, identifizieren Optimierungspotenziale und treiben notwendige Veränderungen voran – individuell zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse.
Erfahrene Interim Manager reduzieren Risiken durch gezielte Analysen, proaktive Maßnahmen und verantwortungsvolle Entscheidungen. Ihre Expertise minimiert Fehlerquellen und sorgt für Stabilität in unsicheren Zeiten.
Interim Management bietet Ihnen volle Kostenkontrolle und Transparenz. Sie bezahlen nur für die tatsächlich geleisteten Arbeitstage. Ohne Lohnnebenkosten und langfristige Verpflichtungen behalten Sie Ihr Budget sicher im Griff und profitieren von klarer Planungssicherheit.
Interim Management ist die ideale Lösung für Unternehmen, die schnell, flexibel und ergebnisorientiert handeln müssen. Vertrauen Sie auf unsere erfahrenen Experten, um Herausforderungen effizient zu meistern und nachhaltigen Erfolg zu sichern.
Atreus bietet Ihnen erfahrene Interim Manager, die außergewöhnliche Situationen mit Führungsstärke und innovativen Lösungen meistern. Sie bringen tiefgehendes Fachwissen und Branchenexpertise mit, um Projekte wie Expansion, Krisenbewältigung oder Vakanzüberbrückung schnell und erfolgreich umzusetzen.
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Ob CEO, CFO, HR-Manager oder CIO – Atreus vermittelt Interim-Führungskräfte, die Ihre Anforderungen auf höchster Ebene erfüllen.
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Unsere inspirierenden Expertengesprächen bietet spannende Einblicke mit erfahrenen Macher:innen und Interim Managerinnen in Führungspositionen. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Einblicke in die Chancen und Herausforderungen für Frauen in der Wirtschaft. Von der Förderung weiblicher Talente bis zum Umgang mit Geschlechterklischees beleuchten die Interviews, wie erfolgreiche Managerinnen ihre Karriere gestalten. Ziel ist es, Frauen in Führungspositionen sichtbarer zu machen, ihre Netzwerke zu stärken und Inspiration auch für den Beruf der Interim Managerin zu vermitteln.
Blogbeitrag
Beate Peters, Expertin für technischen Service, erläutert, wie KI die Effizienz im technischen Service steigert. Durch innovative Ansätze und gezielte Maßnahmen werden Prozesse optimiert und die Kundenzufriedenheit erhöht. Erfahren Sie mehr über die Zukunft des technischen Service.
Blogbeitrag
Tamara Kaes und Jessica Breuer diskutieren über erfolgreiche Restrukturierungen, Sanierungen und aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen. Kaes betont die Wichtigkeit eines starken Netzwerks und das Nutzen wertvoller Kontakte für den Erfolg. Zudem erläutert sie das Konzept der “beidhändigen Restrukturierung” und gibt Einblicke in ihre Karriere und …
Blogbeitrag
Dr. Tina Ruseva und Jessica Breuer diskutieren, wie Technologie und Selbstverantwortung die Unternehmenskultur und Führung verändern. Dr. Ruseva ist CEO und Gründerin der Wissens- und Mentoringplattform Mentessa. Sie ist Expertin für Teamkultur, Aktivistin, Buchautorin, hat einen MBA in Medieninformatik und im Bereich Innovationsmanagement promoviert.
Blogbeitrag
Iris Middelhove spricht über zentrale Themen der Führung und Unternehmenssteuerung. Middelhove, erfahrene Führungskräftecoach, Trainerin und Gründerin von FRAU FÜHRT, hat sich auf Entwicklung und Lernen spezialisiert. Ihr besonderes Anliegen: Frauen gezielt auf ihrem Weg ins C-Level zu unterstützen.
Blogbeitrag
Salomea Rathmann, erfahrene C- Level Managerin und Expat, spricht über die Chancen und Herausforderungen von Auslandseinsätzen. Rathmann betont die Bedeutung von Durchsetzungsvermögen, Empathie und Stressresistenz im dynamischen Umfeld.
Blogbeitrag
Eva Kreienkamp, Expertin für Personenverkehr, Vielfalt und ESG, spricht über die Mobilitätswende und Vielfalt. Kreienkamp erklärt, wie wichtig es ist, verschiedene Verkehrsträger zu integrieren und den öffentlichen Nahverkehr zu fördern.
Blogbeitrag
Marion Sommerwerck, Expertin für Unternehmenskommunikation und Marketing spricht über Employer Branding und Kommunikationsstrategien. Sie betont die Relevanz der sozialen Medien und gibt Einblicke, wie man als Unternehmen glaubwürdig und authentisch auftritt.
Sie sind interessiert, Macher:in zu werden


Mit der Initiative „Wake up!“ unterstützt Atreus Unternehmen dabei, aktuell herausfordernde Themen zu bewältigen. Mit einem großen Netzwerk hochqualifizierter Interim Manager und Experten bietet Atreus maßgeschneiderte Lösungen etwa in den Bereichen Prozessoptimierung, Digitalisierung und Innovation. Durch fundierte Beratung unterstützt Atreus dabei, Effizienz zu steigern, globale Risiken zu reduzieren und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Unternehmen erhalten wertvolle Impulse, um sich zukunftsorientiert aufzustellen und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu festigen.
Wir helfen Ihnen, Ihre wirtschaftliche Stärke dauerhaft zu sichern.
Die Themen Entschlackung von Prozessen und Strukturen, Liquiditäts- und Cash Management, sowie Risikomanagement sind zentrale Aspekte der Unternehmensführung und Finanzsteuerung. Durchführung von Simulationen und Szenarien, um die Resilienz des Unternehmens in Krisensituationen zu testen und frühzeitig Handlungsoptionen zu entwickeln.
Entschlackung von Prozessen und Strukturen
Liquiditäts- und Cash Management
Risikomanagement
Die Stärkung der Resilienz und Effizienz in der globalen Supply Chain ist ein essenzieller Faktor, um den wachsenden Anforderungen an Flexibilität und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Der Fokus liegt dabei auf der Anpassung an regionale Märkte, der Erhöhung der Transparenz entlang der Wertschöpfungskette sowie der Umsetzung von Automatisierungs- und Digitalisierungsmaßnahmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das kontinuierliche Streben nach Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, um langfristig eine robuste und umweltbewusste Lieferkette sicherzustellen.
Resiliente globale Supply Chain:
Globaler Footprint, Automatisierung, Lean:
Effizienz und Nachhaltigkeit sowie Ressourcenmanagement:
Die gezielte Förderung von Innovationen und die Bereitstellung von Ressourcen für Forschung und Entwicklung sind essenziell, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Dabei stehen kundenorientierte Produktentwicklungen, zukunftsgerichtete Geschäftsmodelle und strategische Partnerschaften im Mittelpunkt, die den Wandel aktiv vorantreiben und globale Chancen erschließen sollen.
Innovationen fördern und freie Mittel für Forschung und Entwicklung bereitstellen:
Neue Wege beschreiten und Wachstum durch mutige Entscheidungen sichern:
Partnerschaften und Kooperationen nutzen – globale Chancen erschließen:
Die Digitalisierung und Neugestaltung von End-to-End-Prozessen sind entscheidend, um Effizienz, Servicequalität und Datentransparenz im Unternehmen zu steigern. Die Nutzung moderner Technologien und ein hoher Sicherheitsstandard bilden dabei die Grundlage für eine zukunftssichere und widerstandsfähige Prozesslandschaft.
End-to-End-Prozesse neu denken und digitalisieren (z. B. neues ERP-System):
KI prüfen und anwenden:
Datensicherheit auf den Prüfstand stellen:
Kommen Sie auf uns zu.
stehen Ihnen gerne Rede und Antwort.


Blogbeitrag
In der heutigen digitalisierten Unternehmenswelt ist die IT das Rückgrat vieler Geschäftsprozesse – und das gilt besonders bei einem Carve-Out. Wenn eine Geschäftseinheit ausgegliedert wird, spielt die IT eine zentrale Rolle dabei, eine reibungslose und unabhängige Funktionalität der neuen Einheit zu gewährleisten. Doch was sind die größten Herausforderungen, und wie kann man sicherstellen, dass der Übergang so effizient wie möglich abläuft? In diesem Beitrag wird ein genauerer Blick auf die wichtigsten IT-Aufgaben während eines Carve-Outs geworfen und welche entscheidende Rolle, Interim Manager dabei spielen können.
1. Trennung der IT-Infrastruktur
Eine der ersten Aufgaben besteht darin, die IT-Infrastruktur der abzuspaltenden Geschäftseinheit von der Muttergesellschaft zu trennen. Dies umfasst Server, Netzwerke, Datenbanken und weitere IT-Ressourcen. Diese Trennung muss sorgfältig geplant werden, um sicherzustellen, dass die ausgegliederte Einheit weiterhin reibungslos operiert.
2. Datenmigration
Die Migration von Daten ist eine der komplexesten Herausforderungen im Carve-Out-Prozess. Daten müssen sicher und vollständig übertragen werden, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und den Datenschutz zu gewährleisten. Eine präzise Planung und mehrfaches Testen sind erforderlich, um Datenverluste oder -korruption zu verhindern.
3. Anwendungstrennung und Neulizenzierung
Anwendungen und Software, die bislang gemeinsam genutzt wurden, müssen entweder neu lizenziert oder getrennt werden. In manchen Fällen erfordert dies die Anpassung bestehender Lösungen oder sogar die Entwicklung neuer Anwendungen, die speziell auf die Bedürfnisse der ausgegliederten Einheit zugeschnitten sind.
4. Sicherheit und Schutz vor Cyberangriffen
Die IT-Sicherheit ist während des Carve-Out-Prozesses von entscheidender Bedeutung. Sicherheitsmaßnahmen müssen implementiert werden, um die ausgegliederte Einheit vor potenziellen Cyberangriffen zu schützen. Hierzu gehört die Überprüfung von Zugriffsrechten sowie der Schutz sensibler Daten.
5. Gewährleistung der Geschäftskontinuität
Der IT-Bereich spielt eine zentrale Rolle dabei, sicherzustellen, dass während des Carve-Outs der Geschäftsbetrieb nicht unterbrochen wird. Ein detaillierter Migrationsplan und ein umfassendes Testen sind erforderlich, um eine kontinuierliche operative Stabilität zu gewährleisten.
6. Integration neuer IT-Systeme
Nach der Trennung muss die abgetrennte Einheit in der Lage sein, neue IT-Systeme und Prozesse zu integrieren, die den spezifischen Anforderungen und Geschäftsabläufen entsprechen. Dies erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch ein tiefes Verständnis der betrieblichen Bedürfnisse der neuen Einheit.
Eine sichere und erfolgreiche Datenmigration im Rahmen eines IT-Carve-Outs erfordert eine klare Planung und sorgfältige Durchführung. Zunächst muss der Umfang genau definiert werden, um alle betroffenen IT-Systeme und Daten im Blick zu behalten. Die Bewertung technischer und geschäftlicher Abhängigkeiten zwischen den IT-Systemen der Muttergesellschaft und der neuen Einheit hilft dabei, unerwartete Komplikationen während des Trennungsprozesses zu vermeiden.
Ein effektives Risikomanagement ist entscheidend, um potenzielle Probleme wie Datenverluste oder Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ein detaillierter Datenmigrationsplan mit Testläufen und Validierungen stellt sicher, dass alle Daten sicher und vollständig übertragen werden. Ebenso wichtig ist ein professionelles Change Management, das alle Beteiligten informiert und sie aktiv in den Prozess einbindet.
Nach der Migration sind umfassende Tests notwendig, um die Funktionalität der Systeme und die Benutzerakzeptanz zu gewährleisten. Ein gut vorbereiteter Go-Live mit schnellem Support stellt sicher, dass der Betrieb reibungslos fortgesetzt wird. Langfristige Unterstützung ist dabei essentiell, um die Stabilität der Systeme auch nach dem Übergang sicherzustellen.
Fazit: Ein IT-Carve-Out ist ein komplexer Prozess. Mit strukturierter Planung, effektivem Risikomanagement und gutem Change Management lässt sich die Datenmigration sicher und erfolgreich umsetzen – für einen reibungslosen Übergang und langfristigen Erfolg.
Ein IT-Carve-Out ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die fundiertes Fachwissen und Erfahrung erfordert. Der Einsatz eines Interim Managers bietet dabei entscheidende Vorteile. Interim Manager stehen kurzfristig zur Verfügung und bringen umfangreiche Erfahrung aus ähnlichen Projekten mit, was sie in die Lage versetzt, den Prozess effizient zu steuern. Als externe Experten bringen sie zudem eine objektive und unvoreingenommene Perspektive ein, die es ermöglicht, Herausforderungen gezielt und unabhängig anzugehen. Ihre Flexibilität erlaubt es ihnen, sich nahtlos in bestehende Strukturen einzufügen und das Projektmanagement zu übernehmen. So wird sichergestellt, dass alle IT-Projekte innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens und Budgets abgeschlossen werden.
Darüber hinaus unterstützen Interim Manager den Change-Management-Prozess, indem sie sicherstellen, dass die Mitarbeiter während des Carve-Outs die notwendige Schulung und Unterstützung erhalten. Sie überwachen den gesamten Übergangsprozess und sorgen dafür, dass der IT-Betrieb aufrechterhalten bleibt und keine Unterbrechungen den Geschäftsbetrieb gefährden. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Fachwissen tragen Interim Manager entscheidend dazu bei, den IT-Carve-Out reibungslos und erfolgreich umzusetzen.
Ein IT-Carve-Out ist eine komplexe und entscheidende Aufgabe, die eine präzise Planung, technische Expertise und eine sorgfältige Umsetzung erfordert. Die IT spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem sie den nahtlosen Übergang zur Unabhängigkeit der ausgegliederten Einheit sicherstellt. Ein strukturierter Ansatz bei der Trennung von Infrastrukturen, der Datenmigration und der Sicherheitsplanung ist unerlässlich, um Risiken zu minimieren und den Geschäftsbetrieb störungsfrei fortzusetzen.
Der Einsatz eines Interim Managers bringt dabei einen deutlichen Mehrwert. Mit ihrer Erfahrung, Flexibilität und objektiven Sichtweise helfen sie Unternehmen, den IT-Carve-Out effizient zu gestalten, die betroffenen Teams zu unterstützen und den Übergang erfolgreich abzuschließen. Unternehmen, die auf diese Expertise setzen, können sicherstellen, dass der IT-Carve-Out sowohl operativ als auch strategisch zum Erfolg führt und die Wettbewerbsfähigkeit der neuen Organisation nachhaltig gestärkt wird.
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Erfahren Sie, wie lange Interim Manager typischerweise im Unternehmen bleiben und welche Faktoren die Einsatzdauer beeinflussen.
Die Dauer für den Verbleib von Interim Managern hängt stark von den Projektzielen und Herausforderungen ab – flexibel und bedarfsorientiert. In der modernen Geschäftswelt, die von schnellen Veränderungen geprägt ist, müssen Unternehmen agil reagieren. Interim Management bietet dafür eine effiziente Lösung. Wie kann die Einsatzdauer optimal für die gewünschten Unternehmensziele eingeschätzt werden?
Die Dauer von Interim Management Mandaten ist sehr unterschiedlich und hängt von den spezifischen Anforderungen eines Unternehmens und der anstehenden Aufgabe ab. In der Regel liegt der Einsatzzeitraum eines Interim Managers zwischen sechs und 18 Monaten. Manche Projekte erfordern nur einen kurzen Einsatz, während andere umfangreichere Unterstützung benötigen. Die genaue Dauer wird in der Regel individuell zwischen dem Interim Manager und dem Unternehmen vereinbart und richtet sich nach den konkreten Projektzielen und Ergebnissen.
Komplexe Projekte, wie die Einführung neuer Prozesse oder die Umstrukturierung eines Unternehmens, erfordern häufig längere Interim-Einsätze.
Die Ziele des Projekts bestimmen den Zeitrahmen. Bei kurzfristigen Zielen und schnellen Ergebnissen kann der Interim-Einsatz oft auf wenige Monate begrenzt werden. Bei langfristigen Veränderungen oder zur Überbrückung einer Vakanz auf C-Level ist ein längerer Einsatz üblich.
Größere Unternehmen mit komplexeren Strukturen benötigen möglicherweise längere Interim-Einsätze, um die notwendigen Veränderungen zu erzielen. Bei kleineren Unternehmen kann es effizienter sein, den Interim Manager schneller zu integrieren.
Die Dauer wird zudem an den zu erzielenden Ergebnissen gemessen.
Ein wesentlicher Vorteil von Interim Management ist die hohe Anpassungsfähigkeit an die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens. Diese Flexibilität ermöglicht es, trotz variabler Einsatzdauer nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Sollten sich Anforderungen und Ziele schnell ändern, bieten Interim Manager eine kosteneffiziente Lösung, um genau dann Unterstützung zu erhalten, wenn sie am dringendsten benötigt wird.
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Kick-off Event
Atreus ist seit mehr als 15 Jahren erfolgreich in der Schweiz tätig und gehört seit 2023 zur Heidrick & Struggles-Familie. Um diesen Meilenstein und die erweiterte Präsenz von Atreus in Zürich gebührend zu würdigen, haben wir ein Stück bayerischer Tradition in die Schweiz gebracht: Das Münchner Oktoberfest fand seinen Weg nach Zürich. Gemeinsam mit zahlreichen Kunden und Führungskräften konnten wir in dieser festlichen Atmosphäre eine außergewöhnliche Networking-Veranstaltung feiern und unsere erfolgreichen Partnerschaften weiter stärken.

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Gern sind wir für Sie da
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Markteinschätzung Automotive Mobility
Naht das Ende der deutschen Automobilindustrie?
Die Bildzeitung berichtete am 30.09.24 in großen Buchstaben: „Das Ende des Mythos vom deutschen Auto“ und verweist dabei auf die italienische Presse, die mit Bangen – wie auch in anderen europäischen Ländern – auf das Vorankommen der Deutschen mit ihrer langjährigen Schlüsselindustrie blicken.
Ist es um die deutsche Vorzeigeindustrie der letzten Jahrzehnte bereits geschehen? VW-Vorstand Arno Antlitz erklärt, man habe höchstens noch 2 Jahre, um die Situation zu drehen. Wie schätzt Automobilexperte und Leiter der Atreus Solution Group Automotive & Mobility, Stefan Randak, die Situation ein?
Stefan Randaks Einschätzung:
Fakt ist, dass in der Automobilindustrie in den letzten 10 Jahren vieles falsch gemacht wurde, so gab es auch Managementfehler.
Statt die „fetten Jahre“ zu nutzen, um zu investieren und die Unternehmen auf die Zukunft auszurichten, badete man in den wirtschaftlichen Erfolgen, beschert durch eine lange florierende Produktion und Abnahme von konventionell getriebenen Fahrzeugen, weltweit.
Das Thema Software wurde als „Randbegleitung“ wahrgenommen, man war sich seiner Vorrangstellung in Design und konventioneller Technik so sicher.
Die Elektromobilität überließ man zunächst anderen, wie den Chinesen, die nun ihren eigenen Markt, auch noch protektionistisch und staatlich gefördert, mit zum Teil besseren Produkten versorgen können. Diese Absatzmengen fehlen zunehmend für die deutschen Hersteller.
Ein Drittel Überkapazitäten in den gesamten Produktionswerken, seit Jahren allseits bekannt, wurden weggeschwiegen, teils auch, um die hiesigen Arbeitnehmervertretungen nicht gegen sich aufzubringen.
Hohe Energiekosten (seit Wegfall der billigen Gaslieferungen aus Russland und dem gleichzeitigen Ausstieg aus der Atomenergie), ein zunehmender Mangel an Fachkräften sowie eine überbordende Regulationsflut der EU, die den Wettbewerb mit Konkurrenten außerhalb der EU zusätzlich erschwert, tragen ihr Übriges dazu bei.
Ist es also schon zu spät für unsere Automobilindustrie? Ich glaube noch nicht!
Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) haben die deutschen Automobilhersteller weiterhin „alle Möglichkeiten und Fähigkeiten, sich im globalen Wettbewerb zu behaupten“. Dafür müssen sie sich jedoch neu erfinden.
Aber auch die Politik, insbesondere in Deutschland und der EU, kann Positives dazu beitragen: So muss sie unter anderem Energie verbilligen, Fachkräfte fördern, die Regulationsflut eindämmen, administrative Hürden abbauen, Infrastruktur optimieren und Risikokapital für Startups bereitstellen.
Sie haben Fragen?
steht Ihnen gerne Rede und Antwort.