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Vorreiter statt Mitläufer – Wie gestalten wir als Unternehmen den digitalen Wandel?

Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Arbeits- und Wirtschaftssystems – und kommt in der Diskussion über Digitalisierung trotzdem oft zu kurz. Doch welche Rolle spielt er im Rahmen der Digitalisierung? Wie verändert sich dadurch die Art, wie wir arbeiten und führen? Und wie kann der Weg zur Fabrik 4.0 gelingen? Darüber diskutierten Industrievertreter am 04. März 2016 bei einer A·lounge – über den Dächern von München.

Kernthesen zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0

1. Es gibt keine „Digitalisierungspille“.

Viele Unternehmen glauben, ihre Fertigung quasi auf Knopfdruck im Zeitraffer digitalisieren zu können. Weit gefehlt: Zwischen dem Computer Integrated Manufacturing als „Urknall“ und einer echten Fabrik 4.0 müssen insgesamt vier Stufen der Prozessreife durchlaufen werden. Diese reichen von der Vernetzung und Automatisierung über die Etablierung „leaner“ Managementmethoden sowie die Segmentierung und Digitalisierung der Fertigungshallen bis hin zur komplett vernetzten „Industrie 4.0“. Im Idealfall steht ein Webservice im Mittelpunkt der Fabrik, der die zahlreichen Assistenzsysteme intelligent miteinander verknüpft – doch bis dorthin ist es ein langer Weg, wie Johann Hofmann, Leiter „ValueFacturing“ bei der Maschinenfabrik Reinhausen, erläutert. Dieser Weg muss geeignet begleitet und moderiert werden.

2. Digitalisierung funktioniert schrittweise.

Ein „Weg der kleinen Schritte“ ist einem „Big Bang“ auf dem Weg zur Digitalisierung in jedem Fall vorzuziehen, so Johann Hofmann von der Maschinenfabrik Reinhausen. Das liegt insbesondere am typisch menschlichen Widerstand gegen Veränderung: Viele Mitarbeiter wollen ihre alten Trampelpfade retten und sperren sich gegen die Neuerungen der Digitalisierung. Es gilt daher, die Sorgen der Mitarbeiter ernst zu nehmen und sie sukzessive von der Vorteilhaftigkeit der Veränderungen zu überzeugen.

Die Digitalisierung stellt Unternehmen und Entscheider aller Branchen und Größen in den kommenden Jahren vor vollkommen neue Herausforderungen, die frühzeitig angegangen und professionell begleitet werden müssen. Ob produzierendes Unternehmen, Dienstleister oder Händler: Atreus begreift sich in diesem Umfeld als Ihr Partner und Motor des digitalen Wandels. Wir stellen das Know-how und „Do-how“ für die erfolgreiche Transformation Ihres Unternehmens zur Verfügung. Dabei stehen wir Ihnen sowohl bei der Konzeption der richtigen Strategie als auch in der konkreten Umsetzung mit Rat und Tat zur Seite.

3. Experimentieren ist Trumpf.

Wichtig ist bei der Digitalisierung insbesondere die Fantasie für neue Geschäftsmodelle, glaubt Christoph Schmaltz, Head of Digital Transformation beim Baumaschinenhersteller Zeppelin. Proben, Testen und Experimentieren sind entscheidende Bestandteile des Prozesses. Um das eigene Geschäft zu digitalisieren, gilt es zunächst klein anzufangen, neue Dinge auszuprobieren und eine Offenheit zu erlernen, die früher oft nicht gegeben war. Für die Führung bedeutet das: Die Mitarbeiter brauchen Freiräume, um ganz unvoreingenommen Ideen zu entwickeln und Risiken mutig anzugehen. Allerdings ist das kein Selbstläufer, sondern erfordert besonderes Vertrauen und „Loslassen“ seitens der Führungskräfte.

4. Digitale Transformation muss vom CEO getrieben und von der Personalabteilung eng begleitet werden.

„Die Unternehmen müssen sich bei Bedarf Fachkompetenz von außen holen und sie in die Entscheidungsstränge einbinden“, sagt Steffen Fischer, Mitglied der Geschäftsführung bei der ifm electronic GmbH. Und Christoph Schmaltz ergänzt: „Digitalisierung kann sich nicht darin erschöpfen, einfach ein paar Programmierer einzustellen“. Es sei echte Personalentwicklung gefragt. Zudem müssten sich die Führungskompetenzen genauso ändern wie die Mitarbeiter und ihr Rollenverständnis.

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5. Generation Y und Z verändern die Arbeitswelt grundlegend.

Eine weitere Herausforderung: Angesichts immer längerer Lebensarbeitszeiten drängen sich mit den Babyboomern sowie Generation X, Y und Z in Kürze gleich vier Generationen auf dem Arbeitsmarkt. Führung wird dadurch deutlich anspruchsvoller, wie Jörg Schwitalla, ehemals Arbeitsdirektor bei der Rolls-Royce Power Systems AG, beobachtet. Nicht nur die Werte der Arbeitnehmer verändern sich, auch die Anforderungen an die Führungskraft dürften sich verschieben: Statt Wissensvermittlung erwarten jüngere Generationen vor allem Guidance und das Vorleben von Werten von ihrem Chef. Klassische Karrierewege sind ihnen zudem nicht mehr so wichtig. Vielmehr geht es den Jüngeren heute in erster Linie um eine gute Work-Life-Balance, ein angenehmes Betriebsklima, engen Teamzusammenhalt und einen tieferen Sinn hinter der Arbeit.

6. Die Digitalisierung macht den Menschen nicht überflüssig – im Gegenteil.

Viele Experten malen derzeit bunte Bilder von der menschenleeren Smart Factory der Zukunft oder sehen schon in wenigen Jahren viele White-Collar-Jobs ersatzlos entfallen. Beides dürfte nicht der Fall sein. „Jedes Assistenzsystem braucht einen Menschen, dem es assistieren darf“, sagt Johann Hofmann von der Maschinenfabrik Reinhausen. Verändern dürften sich aber die Geschäftsmodelle und Qualifikationen der Mitarbeiter. Ein Beispiel: der Mechatroniker, der zugleich auch programmieren kann. „Wir dürfen nicht zu breit ausbilden“, meint auch Steffen Fischer von ifm electronic. Vielmehr seien in vielen Bereichen Spezialisten gefragt – zum Beispiel Big-Data-Spezialisten für den Einkauf.

7. Personaler sind im digitalen Zeitalter stärker gefragt denn je.

Unternehmen müssen stärker denn je auf die richtige Qualifikation ihrer Mitarbeiter schauen. Big Data sind in diesem Kontext womöglich ein Hilfsmittel, werden die Entscheidung für oder gegen einen Mitarbeiter aber nicht übernehmen können. Steffen Fischer von ifm electronic meint: „Personelle Fragen lassen sich durch intuitives Nach-vorne-Schauen weiterhin am besten beantworten. Ich stelle mir nur drei Fragen: Würde ich mit dem potenziellen Mitarbeiter zu meinem besten Kunden fahren? Hebt er das durchschnittliche Niveau im Team? Würde ich mit ihm auf eine dreiwöchige Dienstreise gehen?“

8. Unternehmen sollten Mitarbeiter viel stärker als Markenbotschafter nutzen.

Der Trend ist eindeutig: Die Arbeitnehmer jüngerer Generationen suchen sich das Unternehmen aus, das zu ihren Vorstellungen passt – und nicht umgekehrt, wie Christoph Schmaltz von Zeppelin feststellt. „Die Unternehmen müssen sich mit Blick auf das Recruiting authentischer darstellen und ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter wirken lassen.“ Hier herrsche großer Nachholbedarf. Potenzielle Mitarbeiter müssten sich ein Bild davon machen können, wie das Unternehmen ticke und für welche Werte es stehe – auch über soziale Netzwerke.

9. Führung wird im Zeitalter der Digitalisierung komplexer.

Fluide Zusammenarbeit in virtuellen Teams, die nahezu unbegrenzte Mobilität der Arbeit und das Verschwinden von Branchengrenzen und Hierarchien machen Führung zunehmend anspruchsvoll. Und doch muss jeder Mitarbeiter individuell geführt werden, konstatiert Jörg Schwitalla. Bei seiner eigenen Führungsarbeit kommt es ihm insbesondere darauf an, sich auf seine Intuition zu verlassen.  

 

„Meine Leute müssen wissen, woran ich arbeite und wie ich fühle. Dann können sie vieles selbst entscheiden.“ Verantwortung muss im digitalen Zeitalter also neu, sprich: dezentraler organisiert werden – und das stellt auch an die Führungskräfte ganz besondere Herausforderungen. 

Stimmen der hochkarätigen Referenten zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0

 

„Jedes Assistenzsystem braucht einen Menschen, dem es assistieren darf.“

Johann Hofmann, Leiter „ValueFacturing“, Maschinenfabrik Reinhausen
 

„In Zukunft treffen ca. 20-jährige Bachelor-Absolventen auf Arbeitnehmer, die bis zu 70 sind. Diese jungen Berufsstarter wollen von ihren Chefs Sozialkompetenzen lernen und eine Guidance bekommen. Fachwissen eignen sie sich selbstständig an.“

Jörg Schwitalla, ehemaliger Vorstand und Arbeitsdirektor, Rolls-Royce Power Systems AG
 

„Wir dürfen nicht zu breit ausbilden. Ich glaube, dass wir in vielen Bereichen stattdessen zunehmend auch wieder Spezialisten brauchen – z. B. Big-Data-Experten im Einkauf.“

Steffen Fischer, Mitglied der Konzerngeschäftsführung – Personal, ifm electronic GmbH
 

„Digitalisierung bedeutet erst im zweitem Schritt Technologisierung. Doch zunächst handelt es sich um eine Business Transformation. Auch die Mitarbeiter und deren Rollenverständnis sollten sich ändern.“

Christoph Schmaltz, Leiter Digitale Transformation, Zeppelin GmbH

Atreus als starker Partner in der Digitalen Transformation

Atreus Manager verfügen sowohl über die Prozess- und Projektkompetenz als auch das notwendige Branchen-Know-how, um anspruchsvolle Digitalisierungsaufgaben in einem ganzheitlichen Ansatz zu lösen – individuell auf die Situation und die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten. Bei Bedarf analysiert ein interdisziplinäres Team aus Atreus Managern gemeinsam mit Ihnen, wo Sie auf Ihrer digitalen Reise stehen. 

 

Dabei richten wir den Blick sowohl auf Teilaspekte wie Vertrieb, Supply Chain, Operations oder Workspace als auch auf Ihr Gesamtunternehmen. Im Anschluss entwickelt das Team gemeinsam mit Ihnen eine priorisierte Liste denkbarer Projekte – und liefert Ihnen den passenden Atreus Manager für die rasche und professionelle Umsetzung.

Wie Atreus in der Digitalen Transformation unterstützt

Personaldienstleistungen 4.0 – Recruiting, Interim Management, Executive Search in Zeiten der Digitalisierung

Wie beeinflussen „Internet of Things“ oder „Cyber Physical Systems“ die Suche nach Talenten, die den Anforderungen von Arbeit 4.0 gewachsen und für den Erfolg jedes Unternehmens so bedeutend sind? Wie verändert die Digitalisierung Recruiting, Interim Management oder Executive Search? Fünf Hypothesen dazu, wie die Digitalisierung den Markt verändern wird.

> Zum kompletten Artikel von Atreus Direktor Harald Smolak

Atreus ist Marktführer beim Einsatz von Interim Management in Deutschland und einer der größten Anbieter Europas. Wir lösen schwierige operative Management- und Transformationsaufgaben dann, wenn es darauf ankommt – sicher und schnell.
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